Bestes Flugwetter beim 1. oberfränkischen Dirndlflugtag

Eigentlich hätten die Trachtenträger schon am vergangenen Sonntag ins kühle Nass hüpfen sollen, doch da machten Sturm und Regen der Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung. „Wir sind sehr glücklich, dass fast alle heute an dem Ausweichtermin mitmachen“, freuen sich Tina Arzberger und Eva Putzer, das Organisationsteam des Flugtags.

Beide tragen modisch-fesche Dirndl, Eva mit mauve-farbener Seidenschürze. Auf die Frage, ob sie denn auch in den See springen werden, lachen beide verschwörerisch. „Na klar, wir beide springen zum Schluss.“ Natürlich außer Konkurrenz, denn neben der Ehre des Sieges gibt es auch attraktive Sachpreise zu gewinnen. Während die Zuschauer in der mittlerweile stechenden Sonne rösten, moderiert Christian Höreth im Beiprogramm eine Modenschau.

Wie bei Flugreisen nicht unüblich, verzögert sich der Abflug der Ersten der vier Gruppen etwas, die Akteure warten im Hintergrund und versuchen, die aufkeimende Nervosität mit aufmunternden Gesprächen mit den mitgereisten Freunden und Verwandten oder dem einen oder anderen Getränk zu bekämpfen. Ein Blick auf den Abflugplan bestätigt den Verdacht beim Blick in die Runde: Es haben sich mehr Männer als Frauen in die bayerische Tracht gezwängt. Anatomische Fehlstellen werden vorzugsweise mit Luftballons ausgeglichen, was bei den ausladenden Dekolletés für einen bejubelten physikalischen Effekt beim Eintauchen sorgt: Meist kommen die „Brüste“ schneller an die Oberfläche als der Rest der Springer.


Mehr zum Thema lesen Sie in der Montagsausgabe (9. Juli) des Kuriers.

Foto: Harbach

Nicht bewertet

Anzeige