Besinnung mit Riesenfischen

Genau dort, wo die Skulpturen bis zum 9. Oktober stehen, kann man sie sehen, die großen Karpfen des Röhrensees, sagen Robert Pfeifer, der Leiter des Stadtgartenamts, und Manfred Popp, der stellvertretende Vorsitzende der Teichgenossenschaft Oberfranken. "Besonders zu Beginn des Frühjahrs kommen sie an die Oberfläche, wärmen sich in der Sonne auf. Es ist eindrucksvoll zu beobachten, wie sie dann ganz ruhig hier im Wasser stehen. Riesige Exemplare sind dabei. Bis zu einem Meter lang", sagt Pfeifer. 60 bis 80 Jahre alt kann ein Karpfen werden, "wenn er sich wohl fühlt und wenn es ihm gut geht", sagt Popp.

Enge Verbindung zum Röhrensee

Die Karpfen haben enge Bindung zum Röhrensee, sagt Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe vor der Enthüllung der beiden Riesenkarpfen, die von Maximilian Hoffmann von der Markgrafenschule und von Waldemar Kindsfater von der Mittelschule St. Georgen entworfen und von den beiden Klassen der Schüler gemeinsam bemalt worden waren. "Lange war der Röhrensee zur Karpfenzucht genutzt und immer im Herbst abgefischt worden", sagt Merk-Erbe. Die beiden bunt bemalten Fische sind das Ergebnis eines Wettbewerbs unter den Mittel- und Förderschulen der Stadt, bei dem laut Merk-Erbe rund 80 Entwürfe eingegangen sind. Eine Jury hatte die nicht ganz einfache Aufgabe, die beiden Sieger zu küren. Damit auch die anderen Künstler in den Genuss einer kleinen Belohnung kommen, gibt es je fünf Sonderpreise für die Entwürfe aus den Förder- und den Mittelschulen. 

Nach der Gartenschau ziehen die Fische um

Die beiden Karpfen stehen bis Ende der Landesgartenschau am 9. Oktober am Weg der Besinnung am Röhrensee. Danach ziehen sie um: in die Markgrafenschule der eine, in die Mittelschule St. Georgen der andere. Und werden Botschafter "für den Karpfen als ökologisch wichtigen Fisch", wie es Manfred Popp formuliert.

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