BBC Eckersdorf startet gegen Mitaufsteiger

Dass die Mission Klassenerhalt kein Hexenwerk ist, davon ist nicht zuletzt BBC-Vorsitzender Jonas Riesner überzeugt. Natürlich sei die Konkurrenz schwer einzuschätzen, da die Liga für seine Akteure eine große Unbekannte darstelle, sagt der BBC-Vorsitzende, „aber ich denke schon, dass wir oben mitspielen können und mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden“.

Was ihn in seiner Zuversicht bestärkt, ist das letztjährige Pokalspiel gegen den damaligen Bayernliga-Aufsteiger Litzendorf. Den haben die Eckersdorfer nämlich geschlagen. Bei allem Optimismus, bei aller Euphorie in den Reihen des BBC – Respekt vor der neuen Liga ist trotzdem vorhanden. „Die Konkurrenz wird freilich um einiges stärker sein als in der letzten Saison“, sagt Riesner. Die elf Kontrahenten hätten teils sehr routinierte Spieler mit höherklassiger Erfahrung in ihren Reihen.

Vier Neuzugänge im Kader

Diese Erfahrung hat man sich aber nun auch in Eckersdorf an Bord geholt. Forward Christian Ponfick, aus Neustadt/Waldnaab gekommen, und Shooting Guard Johannes Haubner (BBC Bayreuth) haben schon in der Regionalliga gespielt. Komplettiert wird das Neuzugangs-Quartett von Forward Timo Pförtsch (BBC Bayreuth) und Center Stefan Meyer (SV Weidenberg), der mit einer Doppellizenz ausgestattet wurde. Diesen Vieren stehen die Abgänge von Alexander Dörfler, Fabian Embacher, Felix Steiner und Max Engel gegenüber. Alles in allem, so sagt Jonas Riesner, habe man im Vergleich der Abgänge mit den Neuzugänge „eher ein bisschen an Qualität zugelegt“.

An Qualität zugelegt haben die Eckersdorfer auch in punkto Infrastruktur: Die nicht den geforderten Auflagen entsprechende, zu kleine Mehrzweckhalle in Altenplos als Heimstätte ist Geschichte. Ab sofort trägt das Team von Trainer Marco Amelow seine Heimspiele in der Neudrossenfelder Dreifachturnhalle aus. Dafür könne man der Neudrossenfelder Gemeinde gar nicht genug danken, sagt Riesner: „Zum einen dafür, dass wir dort spielen dürfen, zum anderen für die stetigen Umbauten, damit die Halle den Anforderungen entspricht.“ In seinen Dank schließt er auch seine Heimatgemeinde mit ein. Denn ohne finanziellen Zuschuss aus Eckersdorf wären die Umbauten gar nicht zu stemmen gewesen.

Nicht bewertet

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