"Bayropameister" werden entthront

Ob der aktuelle Bayernliga-Spieler des BSV 98 Bayreuth und der frühere (Beller) bei der Namenswahl Silberrücken an die so genannten Gorillas gedacht haben, ist nicht bekannt. Sicher ist: Sie werden im kommenden Jahr die Gelegenheit erhalten, den Titel zu verteidigen.

„2017 wird es aller Voraussicht nach eine Neuauflage des Beach-Cups geben“, kündigte Organisator Hartmut Joost, der Leiter der BSV-Volleyballer, an. „Es hat uns und den Teilnehmern viel Spaß gemacht. Die Stimmung, auch bei der Players Night am Samstagabend, war prächtig. Und an unseren Bestrebungen, Beachvolleyball zu fördern und auch als Breitensport zu etablieren, hat sich ja nichts geändert.“

Hobbyspieler nicht mehr gegen "Profis"

Ändern wird sich einiges im Turnierablauf. Einen etwas strafferen Zeitplan – am Samstag ging es von 9 bis 20 Uhr, am Sonntag von 9 bis 18 Uhr  – nennt Joost zum einen als Ziel, und auch die Trennung des Feldes im Vierer-Mixed in reine Hobbyspieler und Vereinsakteure wird angepeilt. Nicht ändern soll sich die Tatsache, dass jeder Starter, ob Erster oder Letzter, mit einem kleinen Geschenk nach Hause geht.

Die Halle verlassen

Bei den Damen setzten sich die Favoritinnen, die „Happy Hippos“, durch: Nicole Steeger und Sophia Höreth sind im Frühjahr mit den N. H. Young Volleys in der Halle Bayernliga-Meister geworden und stehen nun vor ihrem ersten Regionalliga-Jahr. Den Abstecher in den Sand – das Hallentraining unter Coach Marc d’Andrea ist in vollem Gange – beendeten sie als deutliche Sieger im Finale gegen das Team „Baggertennis“ (Lisa Saß/Christine Prügel). „Hammer Stimmung auf dem Center Court in Bayreuth“, schrieben die Siegerinnen auf Facebook.

Rang drei war der süße Lohn für die „Kirschlis“ (Saskia Fiedler/Sabine Heußer). Bei den Herren hatten die „Mainzelmännchen“ (Julius Spantig/ Nils Neß) auf diesem Rang ihren Spaß.

Auf Regen folgt Hitze

Zum Turnier der Extreme machte das Wetter die Spiele auf den Plätzen der Landesgartenschau und des BSV an der Prellmühle. Aus dem längeren Regen am Samstag wurde Sonnenschein „mit gefühlten 40 Grad“, wie Joost berichtete. Er selbst war an beiden Tagen im Sand in Aktion und brachte es am Sonntag mit Lisa Kästner im Mixed bis ins Finale. Da aber war das Team „Longline“ (Nina Genz/Viktor Hofmann) wie bereits im vergangenen Jahr nicht zu schlagen. Dritte: „Sprudelwasser“ (Philipp Neukamm/Franziska Pötzl), ein weiterer lebender Beweis für Kooperation von BTS (er) und BSV (sie).

Bleiben noch die Quartette. „Drei Bretter, ein Holzfäller“ (Wißling/ Heimburg/Linke/Alm) waren bei den Vierer-Teams gegen „Wer nimmt das Kind?!“ (Tobolski/Tobolska/Fredersdorf/Brigaldino) erfolgreich. "Gegengegen“ (Monika und Thorben Haase/Mantsch/Phung/Graunke/Schreibelmayer) wurden Dritte.

JS

 

 

 

Nicht bewertet

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