Bayreuther verpassen Topränge

Nach 750 Metern Schwimmen stiegen die Icehouse-Herren Tim Wolf, Thomas Voit, Benjamin Lenk und Jens Stepan nur wenige Sekunden voneinander getrennt im vorderen Feld der 70 Starter aus dem Wasser. Stefan Högl schwang sich 23 Sekunden hinter Stepan auf das Rad.

Auf dem Rad befanden sich Voit, Lenk und Stepan in der zweiten Verfolgergruppe, mit der es nach etwa der Hälfte der 20 Kilometer gelang, den enteilten Wolf einzuholen. Allerdings schaffte es die große Verfolgergruppe nicht, den Abstand zu den Führenden merklich zu verkürzen, da lediglich die Athleten aus Forchheim und Bayreuth in die Aufholarbeit investierten.

Stepan zeigt starke Laufform

Beim abschließenden Lauf über fünf Kilometer zeigte Stepan erneut seine Qualitäten und kam mit der sechstbesten Laufzeit (16:57 Minuten) auf Platz 19. Lenk folgte mit einer Laufzeit von 18:02 Minuten auf Rang 37 vor Wolf (42.), Voit (45.) und Högl (47.).

In Addition der Platzziffern der vier bestplatzierten Starter erreichte das Team Icehouse den elften Rang. Der Sieg ging an DSW Darmstadt (Platzziffer 54) vor dem Team Nikar Heidelberg (55) und dem TuS Grießheim (80).

Auf Tabellenplatz sieben

„Klar war das unser bisher schlechtestes Ergebnis, aber wir haben eine sehr gute Mannschaftsleistung gezeigt. Und insgesamt läuft die Saison weit über unseren Erwartungen“, sagte Icehouse-Kapitän Benjamin Lenk. Die Bayreuther werden vor allem dank des achten Platzes in Trebgast und des sechsten in Darmstadt in der Zwischenwertung auf Platz sieben von 14 Herrenmannschaften gelistet.

Neese schafft es in die erste Radgruppe

Im Wettkampf der Damen am Rothsee rief Isabel Neese vom SVB im Schwimmen ihre gewohnt starke Leistung ab, kam als Neunte aus dem Wasser und schaffte es in die erste Radgruppe. Ihre Teamkolleginnen Inka Schaefer, Julia Tripke und Susanne Hoffmeister befanden sich in der großen Verfolgergruppe, die nach und nach den Abstand nach vorne verringerte. Bis auf drei Ausreißerinnen ging das Feld geschlossen auf die Laufstrecke, so dass die Zeitabstände im Endresultat sehr eng waren.

Bei drückender Hitze lief Neese auf den 13. Platz. Hoffmeister kam als 20., Schaefer als 21. und Tripke als 23. ins Ziel. Das reichte nur für den siebten und letzten Rang in der Teamwertung. Das MRRC Triathlon Team München war auch beim dritten Saisonrennen nicht zu stoppen und dominierte erneut. Auf Platz zwei kam der TV 48 Erlangen vor dem Post-SV Tübingen.

In der sieben Mannschaften zählenden Tabelle liegen die Bayreutherinnen nach den ersten drei Rennen auf Platz sechs. Trotzdem zeigte sich Hoffmeister zufrieden: „Mit dem sechsten Platz in der Gesamtwertung sind wir sehr zufrieden. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man sieht, wie knapp einige Rennen ausgefallen sind und dass dort noch ein, zwei Plätze in der Teamwertung möglich gewesen wären. Aber wir sind konkurrenzfähig und können in diesem starken Feld mithalten.“

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