Bayreuther Universitätspräsident ist tot

Nach Angaben der Kölner Polizei, waren Bormann und seine Freundin gegen 15 Uhr an der Rheinpromenade unterwegs. Beim Überqueren eines Bahnübergangs im Stadtteil Köln-Marienburg soll der 60-Jährige eine rote Ampel nicht beachtet haben. Zu diesem Zeitpunkt näherten sich zwei Straßenbahnen dem Übergang.

Zweite Bahn nicht bemerkt

Zeugen sagen, Bormann habe offenbar eine der beiden Bahnen gesehen und den Abstand als groß genug eingeschätzt, um den Übergang noch zu überqueren. Die Bahn aus der Gegenrichtung bemerkte er nicht und lief los.

Bormanns Lebensgefährtin, die in Köln wohnt und bei der er regelmäßig zu Besuch war, blieb vor dem Übergang stehen. Sie musste Sekunden später mit ansehen, wie Rüdiger Bormann von der Straßenbahn erfasst und gegen ein Absperrgitter geschleudert wurde. Er erlitt schwere innere und äußere Verletzungen.

Zeugen bestätigen Unfallhergang

Zehn Zeugen hat die Kölner Polizei nach dem Unfall vernommen. Sie alle bestätigen den Unfallhergang. Ein Polizist, der in seiner Freizeit am Rheinufer unterwegs war, und auch einer der beiden Straßenbahnführer versuchten, Bormann wiederzubeleben. Der Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod Bormanns feststellen.

Seine Lebensgefährtin stand unter schwerem Schock, sie wurde in ein Kölner Krankenhaus gebracht. Sie konnte zunächst keine Angaben machen. Auch der Fahrer der Straßenbahn und zwei Fahrgäste erlitten einen Schock.

Fahnen auf Halbmast

An der Universität Bayreuth setzte man am Montag die Fahnen auf Halbmast. In der kommenden Woche soll eine Trauerfeier für den verstorbenen Präsidenten stattfinden.Der Kanzler der Universität, Markus Zanner, hat  vorübergehend die Geschäftsführung übernommen, er wird von den drei Vizepräsidenten unterstützt.

Die Nachricht vom Tod des Präsidenten hat sich am Montag wie ein Lauffeuer an der Universität verbreitet. Auch wenn viele Studenten Bormann nicht persönlich kannten, sein Tod macht sie betroffen. Auch die Campus-Reporter, sechs Studenten, die für den Kurier aus der Uni bloggen, haben darüber geschrieben.


Weitere Berichte zum Tod von Prof. Bormann lesen Sie in der Dienstagsausgabe (15. Januar) des Nordbayerischen Kuriers.

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Kölner Stadtanzeiger.
ödlicher Unfall
Jogger von Bahn überfahren
Erstellt 13.01.2013
Symbolbild Foto: ksta
Am Sonntagnachmittag ist ein Jogger beim Überqueren der Gleise von einer KVB-Bahn erfasst und getötet worden. Der Verkehr auf dem Oberländer Ufer war stadteinwärts bis etwa 18 Uhr gesperrt.
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Marienburg.

Beim Joggen am Oberländer Ufer in Marienburg hat ein 60 Jahre alter Mann am Sonntagnachmittag eine Straßenbahn übersehen. Er wurde überrollt und starb noch an der Unfallstelle.

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, war der Kölnbesucher aus Bayreuth mit einer 47-jährigen Begleiterin das Rheinufer entlang in Richtung Norden gelaufen. In Höhe der Marienburger Straße habe der Mann um kurz vor 15 Uhr die Straßenbahngleise überqueren wollen.

Zwar befindet sich an dieser Stelle ein Überweg, aber die Ampel für Fußgänger habe Rot gezeigt, sagte der Behördensprecher. Der Jogger übersah einen Zug der Linie 16, der in Richtung Sürth unterwegs war. „Durch den Zusammenprall wurde der Mann auf den Gehweg geschleudert.“

Mehrere Augenzeugen alarmierten die Feuerwehr und eilten dem Schwerverletzten sofort zur Hilfe, darunter auch die Besatzung eines Streifenwagens, die zufällig an der Unfallstelle vorbei gefahren war. Kurz darauf trafen auch Rettungssanitäter ein. Aber alle Versuche, den 60-Jährigen wiederzubeleben, schlugen fehl.

Der 55-jährige Fahrer der Straßenbahn und die Begleiterin des Verunglückten, die den tödlichen Zusammenstoß mitangesehen hatte, erlitten einen Schock. Auch sie mussten behandelt werden.

Während der Unfallaufnahme sperrten Polizeibeamte das Oberländer Ufer zwischen Militärringstraße und Bayenthalgürtel stadteinwärts bis 18 Uhr. Die KVB setzte zwischen Ubierring und Bahnhof Rodenkirchen Ersatzbusse ein. (ts)
http://www.express.de/koeln/60-jaehriger-tot-jogger-von-kvb-ueberrollt----lebensgefaehrtin-sah-zu,2856,21453052.html
Trauerfeier am Do. 24.1.2013, 17.00 Uhr, Audimax.
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Eyke Swarovsky aus der Onlineredaktion