Barwisch lehnt Richtigstellung ab

In dem Magazin, das nicht als amtliches Mitteilungsblatt gilt, hatte ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der auch Mitglied in Barwischs Bürgerforum ist, einen Text veröffentlicht. Darin behauptete er ohne Angabe seines Namens, dass die von der Wahlgemeinschaft initiierte Sanierung des Radweges nach Stechendorf eine Förderung und damit einen späteren Ausbau des Weges unmöglich gemacht habe. Mitglieder der Wahlgemeinschaft berichteten daraufhin, dass sie massiver öffentlicher Kritik ausgesetzt worden seien.

Der Bericht erschien in dem Heft unter der Überschrift „Amtliche Mitteilung“. Laut Impressum ist für Veröffentlichungen unter dieser Überschrift Bürgermeisterin Barwisch verantwortlich. Der Mitarbeiter, der im Rathaus für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, berief sich in seinem Bericht auf ein Schreiben der Regierung von Oberfranken.

Die Regierung bestreitet das

Auf Kurier-Nachfrage bestreitet die Regierung aber, eine solche Aussage getätigt zu haben. In dem Schreiben, das dem Kurier vorliegt, ist davon auch keine Rede. Vielmehr heißt es darin, eine Förderung des Ausbaus sei schon vorher wegen der Nutzung des Weges schwierig gewesen. Die Stadt hätte aber wichtige Unterlagen gar nicht geliefert, um eine Förderung prüfen zu können. Die Wahlgemeinschaft forderte Barwisch daraufhin auf, die Veröffentlichung im Blickpunkt richtig zu stellen. In einem Schreiben, das den Stadträten jetzt zuging, erklärt Barwisch, das nicht zu tun.

Weil es sich nicht um einen Fehler handle, den sie zu verantworten habe, sondern ein freier Mitarbeiter des Kuriers. Als solcher ist der Hollfelder Verwaltungsmitarbeiter nämlich auch tätig. Insofern, so Bürgermeisterin Karin Barwisch, könne sie auch nicht dafür garantieren, dass ihre Aussagen in dem Text richtig wiedergegeben wurden.

Der Kurier lehnte den Artikel ab

Tatsächlich hatte der Mitarbeiter den Text auch dem Kurier angeboten. Der lehnte eine Veröffentlichung aber ab. Daraufhin schickte er den Text an die Redaktion des „Blickpunkt“. Auch der wird vom Kurier produziert – im Auftrag der Stadt Hollfeld. Welche Texte darin erscheinen, entscheidet die Stadt Hollfeld. Mit der Abnahme des Heftes ist seitens der Stadt der Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit betraut.

Einen Kommentar dazu lesen Sie hier.

Nicht bewertet

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Kommentare

so stimmts: ...in einem Schreiben, das den....
Deifelskerl, des hätt' sunst kaans g'seng!
Außerdem, Siebengescheiter:
"So stimmt's"