Bad Bernecker vor ungewohnt großer Kulisse

Speziell für diesen Wettkampf waren die Bad Bernecker in die Dreifachhalle am Klang umgezogen, hatten dort elektronische Schießstände installiert, um damit einem großen Publikum die Möglichkeit zu geben, einen Luftgewehrwettkampf direkt zu verfolgen. Zu diesem Zweck hatte man zwei riesige Leinwände aufgebaut, auf denen die zahlreichen Zuschauer immer aktuell Einblick ins Geschehen hatten.

Bester Schütze dieser Runden war mit ausgezeichneten 394 Ringen Martin Plank (SG Laaber) vor Martin Bruns (SG Coburg II) mit 389 Ringen, Anna Kuchlbauer (388) und Elisabeth Wolf (beide SG Bad Berneck) und Kevin Knott (SG Neumühle) mit je 387 Ringen.

SG Bad Berneck – SG Laaber 0:5. Offensichtlich bescherte der Druck, vor eigenem Publikum gewinnen zu wollen, den Kurstädtern Ladehemmung. Lediglich Gina Holland und Franz Hartung erreichten ihren Schnitt. So musste man gegen die Oberpfälzer, bei denen Martin Plank klar über seinem Schnitt und der Rest der Mannschaft auf Schnittkurs oder gar darüber lag, auf den Positionen eins und vier klare und auf den Positionen zwei, drei und fünf jeweils knappe Niederlagen hinnehmen, was zum 0:5 führte.

Ergebnisse: Elisabeth Wolf – Plank 382:394, Anna Kuchlbauer – Kornprobst 386:387, Gina Holland – Ines Mergl 381:382, Schürhoff – Katharina Wagner 372:382, Hartung – Stadler 377:378.

SG Bad Berneck – SG Neumühle 4:1. Den zweiten Wettkampf gingen die Bad Bernecker sehr konzentriert an. Bereits nach den ersten drei Schützen hatten sie mit einem knappen und zwei klaren Erfolgen die Mannschaftspunkte und den Sieg in der Tasche. Bis auf Andreas Schürhoff, der sich wohl selbst unter zu großen Druck setzte, erreichten die weiteren Bad Bernecker Schützen wieder ihr Schnittergebnis, was ihnen am Ende das 4:1 bescherte.

Ergebnisse: Elisabeth Wolf – Knott 387:386, Anna Kuchlbauer – Lisa Sennfelder 388:384, Gina Holland – Kurz 385:381, Schürhoff – Lena Hierl 378:383, Hartung – Reiß 376:372.

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