Auto erfasst Familie auf Gehsteig

Der junge Fahranfänger war mit seinem Seat auf der Staedtlerstraße in der Kreisstadt unterwegs. Plötzlich bemerkte er eine Wespe in seinem Wagen, die ihn während der Fahrt stach.

Dies löste eine fatale Kettenreaktion aus, die dem jungen Mann und einer Familie zum Verhängnis wurde.

Zum Unglückszeitpunkt befand sich die vierköpfige Familie auf dem parallel zur Fahrbahn verlaufenden Gehweg. Der Fahranfänger verlor durch gesundheitliche Probleme in Folge des Stichs die Kontrolle über seinen Wagen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Auf dem Gehweg erfasste er die jungen Eltern mit ihren zweieinhalb und acht Jahre alten Kindern frontal. Durch den Zusammenstoß wurden alle vier Fußgänger schwerverletzt.

Die ältere Tochter erlitt sogar lebensgefährlich Verletzungen. Mit zwei Rettungshubschraubern und Rettungswagen wurden die Verletzen in Fachkliniken nach Nürnberg, Erlangen und Roth transportiert.

Der 19-Jährige erlitt einen schweren Schock.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz. Die Polizei war bis in die späten Abendstunden im Einsatz, um den Unfall zu rekonstruieren.

Alkohol oder Drogen waren laut den Beamten nicht im Spiel.

Michael Petzold, Sprecher Polizei Mittelfranken: "Es ist nicht bekannt, wie es letztendlich zu dem Unfall kam. Ein Sachverständiger wurde beauftragt, der auch klären muss, ob eine Allergie vorlag. Ob es ein medizinischer Notfall aufgrund des Stichs war oder eine panische Reaktion, das muss der Sachverständiger klären."

Petzold empfiehlt, wenn im Fahrzeug eine Wespe oder Biene ist oder andere Tiere, vor denen man Angst hat oder man allergische Reaktionen erleiden könnte, schnellstmöglich anzuhalten und das Tier aus dem Wagen zu bekommen. Keinesfalls sollte man während der Fahrt oder via Rumfuchteln versuchen, das Tier herauszubefördern.

News5

(Update: Laut Polizei war das Insekt eine Wespe und nicht, wie zuerst gemeldet, eine Biene.)

Nicht bewertet

Anzeige