Ausgebüxter Terrier: Jule ist tot

Heidi de Gier, Jule's Frauchen, hatte die Hündin in der Hundepension abgegeben, einen Tag bevor sie in den Urlaub fliegen wollte. Bereits eine Stunde nachdem de Gier die Pension wieder verlassen hatte, fehlte von Jule bereits jede Spur. Wie der Betreiber der Pension, Andreas Pfitzer, sagt, sei Jule durch eine Hintertür aus dem Haus in den Garten gelangt und habe sich dann unter einem Zaun hindurch ins Freie gegraben. Pfitzer gab de Gier eine Mitschuld am Verschwinden des Hundes, weil diese ihm nicht mitgeteilt habe, dass es sich bei Jule um einen Streuner handle.

Keine Infos an das Frauchen

De Gier, die den Urlaub nicht mehr stornieren konnte oder wollte, ist noch nicht wieder zurück. Freunde und Verwandte erheben aber Vorwürfe gegen den Betreiber der Hundepension. Allenvoran die Tatsache, dass de Gier erst am nächsten Tag aus dem Radio von Jule's Verschwinden erfahren hat, stößt viele sauer auf. Die Chance, den Hund zu finden, wäre größer gewesen, wenn ihr Frauchen früher nach jule hätte suchen können, heißt es. Pfitzer bestätigt, das die Familie erst am nächsten Tag informiert wurde. Er sagt: "Stimmt. Ich wollte es ihr mitteilen und wusste nicht, dass das Radio so schnell ist." Zuvor habe er selbst viereinhalb Stunden lang nach Jule gesucht.

"Hoffentlich läuft sie nach Hause"

An der Suche hatten sich viele Hundefreunde aus der Region beteiligt. Der erste Kurier-Artikel zu Jule's Verschwinden wurde 85 mal geteilt. Hundefreunde kommentierten: "Hoffentlich läuft sie nach Hause." Jetzt schreibt die Tochter von Jule's Frauchen: "Sie wacht jetzt über uns und hat ein schönes Sonnenplätzchen bekommen."

Die ganze Geschichte zu Jules Verschwinden lesen Sie hier.

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Kommentare

Unglaublich, da verlässt man sich auf die Betreuung und dann das..... das muss ein rechtliches Nachspiel haben. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass sowas in Deutschland passieren kann....