Auf Tigers wartet ein heißes Wochenende

Am Freitagabend geht es um 20 Uhr auf eigenem Eis gegen den TSV Peißenberg (3.), am Sonntag führt der Spielplan die Schützlinge von Trainer Sergej Waßmiller zum heimstarken Vierten, ECDC Memmingen (18.30 Uhr).

Peißenberg stabilisiert

Seitdem der tschechische Ex-Nationalspieler Stanislav Meciar an der Bande des TSV das Sagen hat (Saisonmitte 11/12), konnte man sich im Pfaffenwinkel stabilisieren und wieder die angestammte Position als Spitzenmannschaft der höchsten bayerischen Amateurklasse einnehmen.

Mit zuletzt 14 Punkten aus fünf Spielen und insgesamt 32 Zählern liegt man nun knapp vor dem punktgleichen EHC-Sonntagsgegner Memmingen (4.) und hat dabei fast genauso viele Tore (80) erzielt wie die Tigers (83).

Prüfstein im Allgäu

Zwei Tage später wartet im Allgäu gleich der nächste harte Prüfstein auf das Waßmiller-Team. Der Trainer des ECDC Memmingen, Jogi Koch, musste im Sommer unter anderem den Abgang von Topscorer Brendan McLaughlin verkraften und entschied sich, diesen Verlust fast nur mit jungen, talentierten Neuzugängen zu kompensieren. Bis auf einige Ausreißer wie beispielsweise die deutliche 3:8-Hinspielniederlage in Bayreuth, gelang das bisher auch ganz gut.

Die zweitbeste Heimmannschaft der Liga mit 21 erspielten Punkten und nur einer Niederlage gönnte sich zuletzt nochmals eine Blutauffrischung mit den Stürmern Patrick Zimmermann und Alexander Krafczyk aus Königsbrunn, um den neuen Kanadier Brit Quellette oder den bewährten Markus Kerber noch besser zu unterstützen.

Ziel: absetzen

„Wir werden in beiden Partien mit viel Leidenschaft spielen müssen, um erfolgreich zu sein“, steckt Sergej Waßmiller die Marschroute für das Wochenende ab. Schließlich besteht für seine Schützlinge die willkommene Gelegenheit, sich mit zwei Erfolgen nachhaltig von der unmittelbaren Konkurrenz abzusetzen und den zweiten Platz erst einmal zu festigen: „Das ist unser erklärtes Ziel, dazu müssen wir aber voll konzentriert und ein wenig disziplinierter als zuletzt sein.“


Eine ausführliche Vorschau lesen Sie in der Freitag-Ausgabe (21. Dezember) des Nordbayerischen Kuriers.

Nicht bewertet

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