Auf guten Wegen ist gut Wandern

Wer wandert, nimmt Wegbeschilderungen und Pausenplätze ganz selbstverständlich hin. Dahinter steckt aber viel Arbeit. Für die Wanderwege rund um Plech war das lange Zeit federführend Wegewart Oskar Lang, der dem Heimatverein auch heute noch mit Rat und Tat zur Seite steht.

Arbeitsgruppe Wegepflege

Inzwischen besteht die Arbeitsgruppe Wegepflege aber aus einem zehnköpfigen Team, das pro Jahr mehr als 200 Stunden ehrenamtliche Arbeit für die regelmäßigen Kontrollen der Wege, das Erneuern von Markierungen, das Zurückschneiden von Büschen und teilweise auch das Mähen der Wege leistet. An der Spitze der Gruppe stehen inzwischen der erste Wander- und Wegewart Herbert Ferber und seine Stellvertreter Fritz Schmidt und Herber Schramm.

Mitstreiter werden gesucht

Weitere Mitstreiter werden gesucht – bis dahin sind auch die beiden Vorsitzenden des Heimatvereins, Anja Heisinger und Helmut Herrmann, selbst mit dabei. Von Frühjahr bis Herbst trifft sich die Arbeitsgruppe monatlich, um die anstehenden Arbeiten zu besprechen – als Referenten waren im vergangenen Jahr die Hauptwegewarte des Fränkische-Schweiz-Vereins und des Fränkische-Alb-Vereins dabei. In Zusammenarbeit mit dem Markt Plech wurde bereits im Jahr 2009 ein Wanderleitsystem eingeführt.

Wandertafeln komplett überarbeitet

In diesem Jahr haben die Wegewarte die Wandertafeln in Plech, Bernheck und Ottenhof komplett überarbeitet und erneuert, sowie zusätzliche Tafeln an der Schule und im Gewerbegebiet aufgestellt. Auf guten Wegen ist gut Wandern: So war es selbstverständlich, dass der Plecher Heimatverein zum ersten bundesweiten Tag des Wanderns durch den Deutschen Wanderverband am 14. Mai dieses Jahres drei Wanderungen angeboten hat. Außerdem übernimmt der bis 2014 aktive Wanderwart Fritz Brütting nach wie vor Führungen und es gibt die traditionellen Winterwanderungen der Vereine und Gruppen sowie Kinderwanderungen unter Leitung von Christiane Sperber.

Zentrale für Wanderfreunde

Im Juni 2016 wandelte sich der Markt Plech gar in eine Zentrale für Wanderfreunde: Bei der ersten 24-Stunden-Wanderung der Region sahen mehr als 80 Teilnehmer die Natur und die Schönheiten der Wanderregion aus einem ganz anderen Blickwinkel, und das Tag und Nacht. Der Heimatverein hat die Auswahl und Ausschilderung der Routen übernommen, unter Leitung von Fritz Brütting und Herbert Ferber wurde die Begehung der Geißlochhöhle angeboten und viele ehrenamtliche Helfer haben die Teilnehmer an der Strecke verpflegt.

Nicht bewertet

Anzeige