In Auerbach scheint Spannung garantiert

Zudem bewegen sich beide Mannschaften auch in der Tabelle fast auf Augenhöhe. Die Auerbacher gehen mit zwei Punkten weniger ins Rennen und könnten somit durch einen Sieg zu den Thüringern aufschließen. Das wäre ein wesentlicher Schritt zu einem möglichst frühzeitig feststehenden Klassenerhalt. Genau das ist auch das Ziel der Gäste, die in der vergangenen Saison als Aufsteiger den zwölften Platz belegt haben.

Gäste in starker Form

Dem Heimvorteil der Auerbacher steht die aktuelle Hochform des HSV Bad Blankenburg gegenüber. 9:3 Punkte sammelte er bisher in der Rückrunde, und die letzten drei Spiele wurden sogar allesamt klar gewonnen. Besonders aufhorchen ließ dabei ein klarer 31:23-Heimsieg gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden, die sich daraufhin am vergangenen Wochenende gegen Auerbach schadlos hielt.

HSV-Trainer Rüdiger Bones (58) kann auf ein internationales, gut eingespieltes Team zurückgreifen. Um den slowakischen Kapitän und Spielmacher Juraj Nižnan (33), der wie der serbische Rechtsaußen Dusan Maric (23) als Beruf „Handballer“ angibt, sowie den tschechischen Rückraum-Allrounder Radoslav Miller (30) und den slowakischen Kreisspieler Juraj Geci (29) wurde eine körperlich starke und erfahrene Mannschaft aufgebaut und sinnvoll ergänzt. So kamen zu Beginn der Runde mit Frank Grohmann (26) und Felix Kempe (26) zwei Verstärkungen für die rechte Rückraumseite. Beide haben sich im bisherigen Verlauf der Saison als torgefährlich erwiesen und zusammen bereits über 120 Treffer erzielt.

Gefahr von allen Positionen

Torgefährlichster Akteur ist jedoch Paul Weyhrauch (26), der mit 112 Treffern aus dem linken Rückraum die interne Torschützenliste anführt. Neben ihm agiert mit Marcel Werner (30, 74 Tore) einer der stärkeren Linksaußen der Staffel. Sollte sich einmal der Rückraum etwas schwerer tun, kann sich das Team auf seine Kreisläufer verlassen. Sowohl der aufgrund seiner 101 Kilogramm schwer kontrollierbare Juraj Geci, als auch Robert Römermann (26) wissen sich immer wieder brachial durchzusetzen. Dank dieser Ausgeglichenheit im Kader konnten die Thüringer sogar schon Ausfälle von Leistungsträgern wie Weyhrauch oder Grohmann überbrücken.

Trotz der Nähe in der Tabelle sehen sich die Auerbacher somit doch eher als Außenseiter. Um bestehen zu können, werden sie neben der zuletzt guten Abwehr auch offensiv zulegen müssen. Wannenmacher setzt dabei nicht zuletzt auf den Heimvorteil: „Mehr als manch anderes Team der Liga brauchen wir die Unterstützung unseres Publikums. Dafür müssen wir aber auch zeigen, dass wir es ernst meinen. In den letzten neun Spielen dürfen wir fünfmal zu Hause antreten und wollen unsere Heimbilanz aufzubessern.“

Nicht bewertet

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