Auerbach nicht mehr in 3. Bundesliga

In einer Verlautbarung bestätigte die Abteilungsleitung die Befürchtungen nach der Meldung vom Abschied der Leistungsträger Andreas Wolf und Kenny Schramm zum Saisonende, dass keine konkurrenzfähige Mannschaft mehr verfügbar sein würde: "Aufgrund unseres Konzeptes kommt es für uns nicht in Frage, eine Mannschaft um jeden Preis zusammenzubauen und dafür auch Profis mit hohen Gehältern zu ,kaufen'." Eine Abkehr von diesem Prinzip sei mit finanziellen Problemen verbunden: "Ein Risiko, das wir nicht bereit sind, einzugehen." Schon seit dem Aufstieg sei man sich bewusst gewesen, sich in einem "Grenzbereich" zu bewegen, in dem man "nur mit viel Idealismus von Mannschaft, Trainer und Umfeld" habe mitwirken können: "Wir waren und sind mit Abstand die Mannschaft mit dem geringsten Etat in der 3. Liga."

Genehmigung für Halle läuft aus

Darüber hinaus habe sich auch ein Hallenproblem abgezeichnet. Die Helmut-Ott-Halle war mit Sondergenehmigung nur noch bis zum Ende der laufenden Saison als Drittliga-Spielstätte anerkannt. Insbesondere gilt der Abstand von Kampfrichtertisch und Wechselzone zum Spielfeld als zu klein. Um den Vorgaben des DHB gerecht zu werden, sei ein "hoher technischer wie finanzieller Aufwand" nötig gewesen.

Spielertrainer Tobias Wannenmacher geht

Fazit der Auerbacher Verantwortlichen: "Wir haben uns schweren Herzens aus den genannten Gründen entschieden, nach zehn Jahren, in denen es in unserer Sparte immer nur bergauf ging, jetzt einen großen Schritt zurück zu gehen." Fest steht damit auch, dass Spielertrainer Tobias Wannenmacher den Verein verlassen wird. Aktuell werde geprüft, ob die Teilnahmeberechtigung in der Bayernliga wahrgenommen wird, oder vielleicht sogar ein Rückzug bis auf das Niveau der zweiten Mannschaft (Bezirksoberliga) erfolgt. Für diese Entscheidung bleibt Zeit bis zum 15. Mai.

Nicht bewertet

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