Attraktive CL-Gruppe für Medi Bayreuth

Das türkische Team von Banvit Bandirma verlor in der vergangenen Saison das CL-Finale gegen Iberostar Teneriffa und wird nun in der neuen Spielzeit seine Visitenkarte in der Oberfrankenhalle abgeben.

Dort werden auch der slowenische Meister Olimpija Ljubljana und der italienische Titelträger Umana Reyer Venedig gastieren. Die Italiener machten in der abgelaufenen Saison ihren dritten Meistertitel perfekt – auf den sie allerdings 74 Jahre warten mussten.

Zudem stehen AEK Athen (Griechenland) und SIG Straßburg (Frankreich) als Bayreuther Gegner fest. Zwei weitere Medi-Kontrahenten werden noch bis 2. Oktober in der Qualifikation ermittelt.

In Athen wartet ein Hexenkessel

Die weiteste Reise ins mehr als 6000 Kilometer entfernte Krasnojarsk – die Russen spielen in Gruppe A – ist den Bayreuthern erspart geblieben. Bislang führt Medi die weiteste Auswärtsfahrt nach Athen (2280 Kilometer), auch nach Bandirma (2130) sind es mehr als 2000 Kilometer. Dagegen belasten die Fahrten nach Venedig (780), Ljubljana (650) und Straßburg (400) die Reisekasse deutlich weniger.

Ein Hexenkessel dürfte die Bayreuther in der griechischen Hauptstadt erwarten: In die Nikos-Galis-Arena passen 19.000 Fans. In Ljubljana, der Hauptstadt von Slowenien, bietet die Arena Stozice 12.500 Fans Platz. Die drittgrößte Halle dieser Gruppe steht in Straßburg, wo die Bayreuther bestenfalls vor 6200 Zuschauern antreten. Ähnlich groß wie die Oberfrankenhalle sind die Heimspielstätten von Venedig und Bandirma, die ebenfalls mit etwa 3000 Besuchern ausverkauft sind.

Die Qualifikation für die Gruppenphase beginnt am 19. September, der erste Gruppenspieltag ist für den 10. Oktober angesetzt.

Die Gruppenphase der Champions League

Gruppe A:Baskets Oldenburg, AS Monaco Basket (FRA), Hapoel Holon (ISR), UCAM Murcia (ESP), BK Enisey Krasnoyarsk (RUS), Dinamo Sassari (ITA) plus zwei Qualifikanten.

Gruppe B:Gaziantep Basketbol (TUR), Elan Chalon (FRA), Neptunas Klaipeda (LTU), Iberostar Teneriffa (ESP), Ventspils (LAT), PAOK Saloniki (GRE) plus zwei Qualifikanten.

Gruppe C:Medi Bayreuth, AEK Athen (GRE), Umana Reyer Venezia (ITA), Olimpija Ljubljana (SLO), SIG Straßburg (FRA), Banvit Bandirma (TUR) plus zwei Qualifikanten.

Gruppe D:Sidigas Avellino (ITA), Besiktas Istanbul (TUR), Stelmet Zielona Gora (POL), BC Oostende (BEL), CEZ Basketball Nymburk (CZE), Aris Saloniki (GRE) plus zwei Qualifikanten.

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Kommentare

Denkbar, dass da noch Litauer oder Spanier und Russen über die Quali dazukommen: Konkret: BC Vytautas, Gewinner der Baltic Basketball League (BBL), Movistar Estudiantes Madrid, 11. der ACB, BC Ни́жний Но́вгород, 11. der VTB.