Asylbewerber aus Hof in andere Regionen

Hof verspürt mehr als jede andere Stadt in Bayern den starken Zuzug von anerkannten Flüchtlingen. Der Hilferuf aus Hof ist in München angekommen. "Die Integration der anerkannten Asylbewerber und Bleibeberechtigten ist eine Aufgabe für den gesamten Freistaat", erklärte  Bayerns Integrationsministerin Emilia Müller.

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Das Bayerische Sozialministerium hat ein Maßnahmenpaket erarbeitet, das die Machbarkeit im Auge hat und dem Zuzug gegensteuern soll. Damit Integration gelinge, darf keine Kommune überfordert werden, sagen Müller und Staatskanzlei-Minister Marcel Huber unisono. Das Ziel: den Zuzug zu begrenzen.

Dabei wird Hof an erster Stelle rangieren: "Wir reagieren deshalb im Fall von Hof mit einem Maßnahmenpaket, um den weiteren Zuzug zu begrenzen. Dazu gehört unter anderem, dass wir keine Wohnsitzzuweisung für Anerkannte nach Hof vornehmen. Wir verteilen auch Asylbewerber aus der Stadt Hof weg in andere Regionen."

Huber nutzt Gelegenheit, um für Obergrenze zu werben

Bayern ist ein Land, in dem Integration gelingen soll, sagte Staatskanzlei-Chef Marcel Huber, CSU, unserer Zeitung. Doch um dieses zu gewährleisten, bedürfe es einer Obergrenze. Diese sieht die CSU bei 200.000 Flüchtlingen pro Jahr in Deutschland, und damit rund 30.000 pro Jahr für Bayern. "Unsere Aufnahmenfähigkeit ist nicht grenzenlos", sagt der Minister.

"Die Belastung der Stadt Hof durch anerkannte Flüchtlinge, Ausreisepflichtige und Asylbewerber muss begrenzt und reduziert werden", erklärte Huber. Für die Staatsregierung gelte laut Huber, den Familiennachzug generell zu beschränkten.

In doppelter Verantwortung

Die Integrationskraft einzelner Städte dürfe nicht überfordert werden. "Nur wenn die Zuwanderung gesteuert und begrenzt wird, kann Deutschland die große Herausforderung der Aufnahme und Integration meistern. Wir müssen die Schutzberechtigten, die dauerhaft bei uns bleiben dürfen, schnell in Deutschland integrieren!", fordert Huber.

Er sieht die Staatsregierung wie er betont, in doppelter Verantwortung: der gegenüber der heimischen Bevölkerung und der "gegenüber den wirklich schutzbedürftigen Flüchtlingen". Beidem könne man nur gerecht werden, wenn die Flüchtlingszahlen im Land "nachhaltig begrenzt" würden.

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Kommentare

Völlig richtig, die Aussage von Staatsminister Huber! Integration kann nur Gelingen, wenn Zuwanderung begrenzt wird. Wir dürfen die eigene Bevölkerung durch unbegrenzte Zuwanderung nicht überfordern. Leider wird das mit einer Kanzlerin Merkel kaum machbar sein, da Diese ja bekanntlich gegen eine Obergrenze ist. Das wird, denke ich irgendwann einmal zu einem riesen Problem für uns werden.
...JA! Und vor allem macht Frau Merkel was SIE will. Entgegen der vorhandenen Gesetze...
Entschuldigt bitte den dreifachen Kommentar. Aber irgendwie macht das Smartphone heute was es will :-)
Ich war so frei und habe zwei gelöscht. Kann auch an unserer Seite liegen. Der "Speichern"-Button der Kommentarfunktion reagiert manchmal etwas träge.
Dankeschön Herr Kircher :-)
Die liebe Frau Merkel hat beileibe nicht alles falsch gemacht, aber mit der Asylpolitik hat sie einen kapitalen Bock geschossen den WIR in Zukunft im zunehmenden maße ausbaden dürfen. Einen gefallen hat sie diesem Land damit nicht getan, ums gelinde aus zu drücken! All das was schon passiert ist (im Bezug auf dieses Thema) in den letzten 2 bis 3 Jahren ist erst der Anfang gewesen.
Wenn ich dann im Bezug auf Begrenzung solche Zahlen wie diese 200 000 lesen ist das für mich blanker Hohn. Da sind wir in 10 Jahren doch glatt bei 2 Millionen. Und das sind nur die "Erstantragsteller" ohne Familiennachzug.

Wo soll das bitte hin führen?

Leider lernt der deutsche Michl nix (sorry wer sich angesprochen fühlt) und wird brav dafür sorgen das Frau Merkel so weiter machen darf!
Richtig. So schauts mal aus! Aber in den kommenden 4 Jahren werden wir uns , Egal welche Partei wir wählen werden, wohl oder übel mit einer Kanzlerin Angela Merkel abfinden müssen und auch deren Migrationspolitik akzeptieren müssen. Denn an ihr wird so oder so keinem Weg vorbei führen. Leider...
AfD wählen! Die einzige Alternative!
So sieht's aus. Wir brauchen eine starke Opposition bei weiteren 4 Jahren alternativloser Politik nach Gutsherrenart.
OK...Erststimme CSU und Zweitstimme AfD. Oder doch FDP? Mal noch die kommenden vier Wochen Abwarten, denke ich. Also ich kenne Viele, die diesmal nicht mehr die CSU, sonder AfD oder FDP wählen werden. Naja und eine erneute Bundeskanzlerin Merkel werden wir hoffentlich irgendwie überstehen. Sie wird uns hoffentlich nicht gar richten, abgesehen von den Fehlentscheidungen ihrer Politik. Irgendwann kommt auch wieder eine Zeit nach unserer Königin Angie ;-)