Anwohner fordern: "Bitte keine neue Rosi!"

Leseberechtigung wird überprüft
Um diesen Artikel weiterzulesen, melden Sie sich bitte an oder wählen Sie eines der unten aufgeführten Angebote aus.

Anmeldung

Haben Sie ein Abonnement oder einen noch gültigen Tagespass?

Diesen Artikel lesen

Einmalig 0,39 € zahlen und einen sofortigen Zugriff auf diesen Artikel erhalten.

Tagespass (1,09 €)
3 (4 Stimmen)

Anzeige

Kommentare

...das ist Bayreuth!!!
Man schaut vorher, wohin man zieht.
Das sind die Gleichen, die neben einen Sportplatz ziehen und dann das Ballspielen verbieten wollen.
Eine Konkurrentin im Bereich Gastronomie will mit nichtmarktwirtschaftlichen Mitteln kämpfen!!!
Hm, mir war gar nicht bekannt, dass ein Hotel und eine Disko in direkten Wettbewerb stehen. Man lernt nie aus...
Die superschlauen Kommentarverfasser möchte ich mal erleben wenn man regelmässig aus dem Schlaf gerissen wird und unter oben beschrieben Begleiterscheinungen leben muß. Viele dieser Anwohner, die ja so schlau daher geredet schauen sollen wohin sie ziehen, wohnen schon Jahrzehnte dort.
Für mich zeigen die Kommentare über mir ganz klar das Anstand und Rücksichtnahme in unserer heutigen Gesellschaft für viel nur noch Frendwörter sind!
Die Rosenau gibt es an diesem Platz schon fast hundert Jahre. Ich glaube kaum, dass einer der Beschwerdeführer beim Bau der Rosenau schon dort lebte. Also haben sie sich alle so gut wie sicher wohl wissend , dass da ein Gastronomie- und Vergnügungsbetrieb steht, niedergelassen.

Aber es ist schon länger Programm, dass man sich an einer lärmenden Straße oder neben vorhandenen Gewerbebetrieben niederlässt um dann lautstark dagegen zu protestieren und zu fordern, dass schon lange da gewesenes zu verschwinden hat.

Wenn das so weitergeht, wird es eines Tages weder Straßencafes, Biergärten oder Erlebnisgastronomie geben.

Vielleicht kauft ein reicher Scheich das Filetgrundstück und errichtet dort eine Moschee mit Minarett, auf dem der Muezzin dann mehrmals täglich zum Gebet ruft. Dann brauchen sich die Beschwerdeführer wenigstens nicht mehr über lärmenden Kneipenbetrieb Gedanken machen.
Ja genau. Vor 50 bis 100 Jahren jagte auch schon eine Veranstaltung die nächste und die Uni die es da noch lange nicht gab schickte schon mal das feierwüttige Volk nach Bayreuth um schon mal nen Vorgeschmack auf die 2000er Jahre zu bekommen.
Nicht zuletzt hat sich das Verhalten des feiernden Volkes in den letzten Jahrzehnten gegegenüber dem genannten Zeitraum ja auch überhaupt nicht verändert......Ohne weitere Worte!
@TOM
Früher war alles besser… klar… ;)

Die Uni gibt es aber länger als die Lohmühle, das Hotel wurde 1980 eröffnet. Frau Groh-Walter selbst ist erst ein paar Jahre dort.

Alle – wirklich alle – Anwohner, die sich jetzt aufregen, kamen NACH der Rosenau.

Mich erinnert das alles an den Protest gegen Hochspannungsleitungen im Hussengut, obwohl die Baugrundstücke genau deshalb günstiger waren. Oder an den Ärger beim Autobahnausbau.

Man kann über alles reden, aber der Zeitpunkt und die Art und Weise ist sehr unpassend. Man stelle sich vor, die Lohmühle wäre abgebrannt und die Rosenau würde statt eines Wiederaufbaus dringend notwendige Parkplätze fordern…
Es regt sich doch einer auf. Die Anwohner nutzen lediglich die Gelegenheit für ihre eigenen Interessen. Und das ist ihr gutes Recht.
Vielleicht ist das Unglück mit der Rosenau, so blöd wie es ist, ja wirklich die Chance den Konflikt in der eigentlich reinen Wohngegend (Inkl. Hotelbetrieb) zu lösen. Es ist ja leider tatsächlich so, dass die Leute sich inzwischen wesentlich bescheuerter verhalten als früher und die Veranstaltungen zunehmen. Es wäre möglicherweise tatsächlich zu überlegen den Veranstaltungsort zu verlegen. Damit würde in der Straße Ruhe einkehren und das Partyvolk müsste lediglich eine andere Straße, mit einer brandneuen Partylocation aufsuchen. Eigentlich eine win-win Situation. Aber man sieht schon an manchen Kommentaren, dass Konfrontation eher gewünscht ist als Verständnis und Kompromiss. Ich bin gespannt, was rauskommt.
Vielleicht sollte man dort einfach im nächsten Sommer einen Strand aufschütten und dann eine Beachbar bis 22.00 Uhr abends machen.
Hoffentlich wird der Neubau dann nicht ein Studentenwohnheim mit zu wenigen Parkplätzen ....
Und nein, ich wünsche nicht, daß die Konfrontation gesucht wird - aber zeigen denn Leute, die auf eine bestehende Situation treffen (hier die Rosenau, die 1925 gebaut wurde und seither in Betrieb war) Verständnis und Kompromissbereitschaft? Jeder der zuzog wußte, was in der Nachbarschaft ist. Aber für dieses Verständnis und die Kompromissbereitschaft gibt es ja leider sehr viele Beispiele ...
Ich habe auch schon an einer lauten Stelle in der Innenstadt gewohnt, im Sommer bei offenem Fenster schlafen war halt nicht. Das wusste man aber vorher, dafür gab's ja andere Vorteile mitten in der Stadt. Die Entscheidung, was einem wichtig ist, muss jeder für sich selbst treffen. Sich im Nachhinein zu beschweren finde ich ehrlich gesagt ein bißchen armselig. Die Entscheidung, direkt in der Badstraße ein Einfamilienhaus neu zu bauen und bald danach auf Unrerschriftensuche (10 Unterschriften) gegen die seit Jahrzehnten bestehende Nachbarlocation zu gehen finde ich inkonsequent.

Herr Maisel hat ja an anderer Stelle schon toll traditionelle Bausubstanz erhalten, mit Modernem verbunden und mit Leben gefüllt. Ich fände es toll, wenn das mit der (Fassade der) Rosenau ähnlich gelänge: eine ansprechende kultige Kultur-/Gastronomielocation mitten in der Stadt, vielleicht auch für "höherwertige" Veranstaltungen wie kleinere Konzerte, Jazzforum (die Lücke seit dem Abriss des alten Podiums in der Mainstraße ist noch nicht geschlossen ...) ...
eine neue rosi ist noch lange nicht die alte, also das ganze geschichte lassen

Kommentar schreiben

Zum Verfassen von Kommentaren bitte Anmelden oder Registrieren.