Angst der Hoteliers vor Billiganbieter

Leseberechtigung wird überprüft
Um diesen Artikel weiterzulesen, melden Sie sich bitte an oder wählen Sie eines der unten aufgeführten Angebote aus.

Anmeldung

Haben Sie ein Abonnement oder einen noch gültigen Tagespass?

Diesen Artikel lesen

Einmalig 0,39 € zahlen und einen sofortigen Zugriff auf diesen Artikel erhalten.

Tagespass (1,09 €)
Nicht bewertet

Anzeige

Kommentare

Die alteingesessenen Hoteliers verschweigen einen ganz entscheidenden Punkt: Ihre Häuser hinken in weiten Teilen dem heute üblichen Standard her. Zum Teil ist ein Hotelaufenthalt in Bayreuth ein Trip in die 80er Jahre - allerdings zu Preisen der Gegenwart. Während das H4-Hotel darauf mit sehr schönen, modern renovierten Zimmern reagiert, findet man anderswo 90er-Jahre-Schick (arvena) oder sogar noch die Teppichböden der 90er-Jahre-Vorgängerhotelkette "Treff Hotels" im Rheingold. Natürlich bedeuten da 180 Betten eine Gefahr - weil sie modernen Standard haben.

Nicht investieren, zu Festspielzeiten zum Teil unverschämte Preise aufrufen (das schließt im Übrigen jeden Vergleich mit dem "normalen" Einzelhandel aus, auch bedeutet ein Standort am Bahnhof keine Gefahr für die Innenstadt, Frau Groh-Walter! Die Stadt Bayreuth hat in Sachen Fachmarktzentrum keinen Protektionismus zu Gunsten der bestehenden Einzelhändler betrieben, sondern ihren Städtebaulichen Auftrag ausgeführt, eine lebendige, urbane Innenstadt zu schaffen. Ihr Vergleich geht vollkommen fehl!) und jetzt den Wettbewerb verhindern: Wenn man diesen Artikel liest, ist es sogar höchste Zeit dafür, dass ein externer Investor den Bayreuther Hoteliers, die glauben, mit seit Jahrzehnten nicht renovierten Zimmern (Freunde von mir, die bei Ihnen übernachteten, waren darüber sehr verwundert, Herr Jungk) und hohen Festspielpreisen ihr Geschäft betreiben zu können, etwas Konkurrenz zu verschaffen. Die belebt bekanntermaßen das Geschäft.
100% Zustimmung. An der eigenen Nase fassen, dass sollte die Herrn Hoteliers erst mal. Ich kenne natürlich nicht samtliche Hotel in BT von innen, weiß aber dass das was sie schreiben wirklich auf viele zutrifft. Im übrigen ist es wie immer in Bayreuth. Um jeden Preis alles neue verhindern wollen!
Konkurrenz belebt das Geschäft und
Angebot schafft Nachfrage!
Ich finde es einen Glücksfall für BT, dass Ibis dort bauen möchte!
Gerade für junge Leute oder Familien mit Kindern kann so ein Angebot überhaupt ein Argument sein, mal in BT Kurzurlaub zu machen bzw. überhaupt erst zu übernachten.
Die Älteren und Wohlbetuchten werden ohnehin wo anders nächtigen.
Bloß nicht abwürgen!!! Das wäre eine vertane Chance für BT!
Das ist das Gesetz der Marktwirtschaft. Das unternehmerische Risiko kann nicht auf die Stadt verlagert werden.
Wenn man sich das in Nankendorf anschaut, wie die NPD das leerstehende Polster-Bräu aufkauft, dann sollte man sich in Bayreuth mit seiner Vergangenheit schon überlegen, wie hoch man pokert. Wenn für Hotels mit Lichtschächten ohne Fenster und andere fünfstöckige Klötze andere kleine in Bayreuth schließen müssen, wer greift dann wohl zu. Und ist das dann eine gute Werbung für Bayreuth? Warum wartet man nicht ab, wie das mit dem Welterbe anläuft? Und glaubt jemand wirklich, dass das Billighotel in der Festspielzeit keinen Reibach machen will. Glaubt ihr wirklich, das Billighotel macht keine Festspielpreise? Schaut doch Nürnberg an, wenn Messe ist, ist alles 5 Monate vorher ausgebucht und man muss 50 km weiter raus, wenn man dort in der Nähe übernachten will. Arme Eidechsen, die dafür umgesiedelt werden müssen und ob das überhaupt gut geht. Wer bucht eigentlich noch sein Zimmer über Touristinformationen? Kein Mensch außer Oma und Opa oder? War es nicht Herr Becher, der vor ein paar Jahren über leere Betten mit dem Bayerischen Rundfunk geredet hat und dann ein paar Tage später wieder anders tönte.
"Wenn für Hotels mit Lichtschächten ohne Fenster und andere fünfstöckige Klötze"

Wissen Sie was was viele andere wohl nicht wissen. Und was heißt bitte schön Lichtschächte und ohne Fenster??????

Davon abgesehn sind für mich ca. 50 Euro die Nacht nicht wirklich billig. Günstig ok, aber nicht billig!
Die hohen Preise während der Festspielzeit sind Resultat eines massiven Missverhältnisses zwischen Angebot und Nachfrage. Natürlich wird auch Ibis zu dieser Zeit höhere Preise als sonst aufrufen. Aber je höher die Bettenzahl, desto geringer der Effekt. Außerdem bieten neue Ibis Hotels einen Standard im Preis-Leistungsverhältnis,, der ansonsten in Bayreuth kaum zu finden sein dürfte.

Wenn Sie schon einmal erlebt hätten, wie für die letzte Absteige über einem griechischen Restaurant weit über 120 Euro pro Übernachtung aufgerufen wurden, würden Sie womöglich anders reden.
Ich finde es gut, dass Ibis nach BT kommen will! Die neu eröffneten sind wirklich schön im Vergleich zum Arvena und dem Rheingold - in diesen Häusern herrscht Renovierungsstau
DIe alteingesessenen sollten weniger jammern und lieber ihre Schwachstellen beseitigen. Im Vergleich zu anderen Städten mit ähnlicher Einwohnerzahl ist die Qualität mancher Häuser in Bayreuth doch eher dürftig.
Exakt so sieht es aus.
Und je lauter das Geschrei nach Protektionismus, desto richtiger diese These.
Exakt so sieht es aus.
Und je lauter das Geschrei nach Protektionismus, desto richtiger diese These.
Das ist der Rotmaincenter-Effekt. Was war das für ein Aufstand und der Beginn des Niedergangs der Bayreuther Innenstadt. Und jetzt? Man muss es nicht lieben (wegen der knallharten Belegungsbedingungen und dem häufigen Geschäfte Wechsel z.B.) , aber es ist voll und zieht Kunden von weither an. Die Befürchtungen sind verpufft.
Nur dass niemand aus Kronach, Kulmbach oder Weiden nach Bayreuth zum Schlafen fährt.