Ampel an der Hohlmühle kommt mit Uni-Baustelle

Dann soll eine Baustellenampel eingerichtet werden, die auch den Fußgängern und Radfahrern das ampelgeregelte Überqueren der Universitätsstraße ermöglicht. Die Stadträte Dr. Bettina Boxberger und Andreas Küffner (CSU/BT go!) hatten den Antrag gestellt, eine Bedarfsampel dort aufzustellen, weil aus ihrer Sicht und aus Sicht vieler Eltern im Familien-Wohngebiet Hohlmühle dort Gefahr beim Überqueren der Universitätsstraße bestehe (der Kurier berichtete).

Kosten für die Stadt

Auf Antrag von Halil Tasdelen (SPD) war die Behandlung des Antrags aus den Reihen der CSU am 22. Januar zurückgestellt worden, um die Kosten für das Aufstellen einer provisorischen Ampel zu ermitteln. Wie Striedl am Dienstagnachmittag sagte, würden rund 22.000 Euro für eine Baustellen-Ampel fällig werden, "wenn man es etwas hübscher machen wollte, mit unterirdisch verlegten Kabeln, käme man auf 60.000 Euro plus jährlicher Betriebskosten von rund 3100 Euro", sagte Striedl. Würde die Stadt alleine tätig werden, ginge das aber auch nicht schneller als bei der Lösung, die der Verwaltung deutlich ieber ist: "Wir gehen davon aus, dass im südlichen Abschnitt der Uni bald gebaut wird, weil der erste Bauabschnitt als klimatisch unproblematisch eingestuft werden dürfte. Das Gutachten dafür erwarten wir in den nächsten Tagen. Dann muss dort ohnehin eine Baustellenampel aufgestellt werden" - mit deutlich geringeren Kosten für die Stadt.


Den ausführlichen Bericht lesen Sie n der Mittwochsausgabe (6. Februar) des Nordbayerischen Kuriers.

Foto: Harbach

Nicht bewertet

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Kommentare

warum kommt eigentlich keiner auf die Idee, mal einen Kreisverkehr dort in Erwägung zu ziehen.
Verlangsamt den Verkehr, ermöglicht das Queren der Straßen, das Abbiegen und unnötiges Warten, wenn die Ampel mal sinnloses Rot zeigt.
... klingt sehr vernünftig ... und spart auch noch Betriebskosten ...
wäre wirklich eine gute und praktikable Lösung. Sollte vielleicht mal durchgerechnet werden.
Kreisverkehr wäre mir dort auch lieber. Wird nur leider nicht für 40.000€ zu bekommen sein.
Radfahrer fahren leider gern einmal bei Rot über die Ampel. Bestimmte Gesetze scheinen für diese besondere Spezies nicht zu gelten.
Gerlinde NEIN, nicht schon wieder Ihr Lieblingshassthema. Das ist ja pathologisch. Sie sind eindeutig eine ganz heiße Favoritin für den NK-Trollpreis - und das bei ordentlicher Konkurrenz!

Im Übrigen schreiben Sie ausgemachten Unsinn, da die Ampel ja erst kommen soll. Oder sind Sie Seherin? Manchmal vernebelt blinder Hass allerdings die Sinne...

Was ist der NK-Trollpreis?
http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)
Eine Fernsehzeitschrift verleiht jährlich die "Goldene Kamera". Wie wäre es, wenn der NK den "Goldenen Troll" für Verdienste um destruktive Kommunikation verleihen würde. Da wäre Gerlinde sicherlich ein heißer Kandidat.
Es gibt doch für den Bereich des NK schon den "Lachschuh des Jahres", s. Kommentar ganz unten bei www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/wunder_ist_der_erste_111157
><((((º>
><((((°>
Dazu: http://forum.nordbayerischer-kurier.de/thread.php?threadid=616
Liebe Gerlinde,

bleiben Sie bitte in der Innenstadt und beziehen Sie dort Ihren Schützengraben. Hier an der Univeristätsstrasse und in der Hohlmühle herrscht Frieden zwischen Radlern, Joggern (rasenden Spaziergängern!!) und anderen Verkehrsteilnehmern. Wir benötigen die Taskforce "Gerlinde" hier nicht.
Der Frieden herrscht eigentlich auch in der Innenstadt ;)
Ja, Dextro, den Eindruck hatte ich bisher auch eher. Geht doch miteinander. Und ein paar wenige Rüpel gibt es immer - selbst im Sitzen in der Wirtschaft. Nennt man Leben.
Bei Gerlinde werden eben alle Radler über einen Kamm geschoren und sind alle Raser...
Ich fahre seit meiner Schulzeit mit dem Rad durch Bayreuth und hab den "Fahrradterror" bisher auch noch nicht wahrgenommen weder als Fahrer noch als Fußgänger, man muss eben Rücksicht nehmen...
Die Idee mit dem Kreisverkehr werden die Planer schon gehabt haben. Aber: für den Fußgängerverkehr bringt der Kreisverkehr nichts.
Es müssten , wie jetzt auch, zwei Fahrbahnen überquert werden.
Die Vorschrift des Paragrafen 9 Absatz 3 StVO:

(3) Wer abbiegen will, muß entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen, Schienenfahrzeuge, Fahrräder mit Hilfsmotor und Radfahrer auch dann, wenn sie auf oder neben der Fahrbahn in der gleichen Richtung fahren. Dies gilt auch gegenüber Linienomnibussen und sonstigen Fahrzeugen, die gekennzeichnete Sonderfahrstreifen benutzen. Auf Fußgänger muß er besondere Rücksicht nehmen; wenn nötig, muß er warten.

ist den wenigsten Autofahrern geläufig.
In einen Kreisverkehr wird beim Ein- und Ausfahren jeweils abgebogen
Ich verstehs net... ist dort ein Unfallschwerpunkt? Wenn nein... muss den alles mit Ampeln zugepflaster werden. Da hat man mal ne Umgehung und die wird wieder durch Ampeln "gestockt". Ich persönlich finde nen Kreisverkehr auch besser.
@Zweterpegatl:
Die Anschaffung eines Kreisverkehrs ist das eine, die Betriebskosten für einen Ampelanlage aber das andere. Auf Dauer ist eine Ampel immer teurer!
Schön. Wieder so eine Bettelampel für Fußgänger und Radfahrer. Erst drücken und dann Ewigkeiten warten bis man grün bekommt.
Zuerst einmal: Bei dieser Einmündung überqueren 27 Fußgänger und 40 Radfahrer die Einmündung in die Universitätsstraße (Südtangente).
Das langt hinten und vorne nicht für einen Einsatz von bis zu 60.000,- € für die Installierung einer Ampelanlage.

Das eventuelle Gefahrenpotentional einer Straßenquerung ist in der Innenstadt von Bayreuth um ein Vielfaches höher.
§ 1 StVO gilt hier wie dort:

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.


Ich kann mir gut vorstellen, dass Schul- und ÖPV- busse einen sicheren Schulweg garantieren.
Alle Hausbauer in der Hohlmühle wussten oder hätten erkennen können, dass die Anbindung an die Südtangente nicht problemlos stattfinden kann.
Wer an dieser Stelle öffentliche Gelder einfordert sollte sich überlegen, dass Schülerlotsen und sonstige Verkehrshelfer bereit erfunden sind. Also liebe Antragsteller: Warnwesten anziehen und ehrenamtlich tätig werden! Dieser Ratschlag gilt auch für Frau Stadträtin Boxberger und Herrn Stadtrat Küffner. Sie könnten damit möglicherweise Ihr Fehlverhalten Wählerbschimpfung wegen Abwahl von „Alt“ - OB Hohl und Internet-Festspielkarten-Verkauf-Versuch ausmerzen.
In der Innenstadt kümmert sich niemand um „freilaufende Rechtsabieger“ (mit ihren meist unbekannte Folgen) und sonstige Ungereimtheiten.
Und im Hofgarten scheint sich niemand um freilaufende Hunde zu kümmern.
@Kiepfer 06.02.2013 - 18:52 Uhr

Und im Hofgarten scheint sich niemand um freilaufende Hunde zu kümmern.

Auch wenn Du es immer wieder ins Lächerliche ziehst: diese (von der Kreuzung und der Lichtzeichenregelung abgesetzten) Abbiegespuren heißen so
Na ja, man muss allerdings die Verkehrsinfrastruktur (hier mit einer Ampel oder Kreisverkehr) den geänderten Verhältnissen (mehr Abbieger, da mehr Anwohner durch Neubauten) anpassen. Ein "Selbst schuld, wenn man dort baut" greift viel zu kurz - mit diesem Argument wäre BT letztlich ganz ohne Ampeln, hätte man es vor 10 Jahren angebracht...
Über die geeignete Maßnahme kann ich mir mangels Fakten in diesem Fall gleichwohl kein Urteil erlauben.

Und dass es andere Ungereimtheiten gibt, ist (leider) unbestritten.
@KarlHeinzM
"Zuerst einmal: Bei dieser Einmündung überqueren 27 Fußgänger und 40 Radfahrer die Einmündung in die Universitätsstraße (Südtangente)."

Von welchem Zeitraum schreiben Sie hier? Täglich?
Und woher haben Sie diese Zahlen? Kann man diese irgendwo einsehen?
NK vom 06.02.2013, Seite 9, unten rechts:
Verkehrszählung im November: 27 Fußgänger und 40 Radfahrer.
Und bitte nicht vergessen: ich fahre über die Südtangente oftmals ganz alleine. Der Fahrverkehr hätte also auch gezählt werden müssen
Es ist zwar nicht extra beschrieben, ich denke aber doch, dass man hier von einem Wochen (Schul-)tag ausgehen muss.
Ok, vielen Dank.
Bei 27 Fußgängern kann man doch prima einen Zebrastreifen einrichten, anstatt einer Bedarfsampel.
„Zebrastreifen“ sind außerhalb geschlossener Ortschaften nicht zulässig.
Siehe auch hier: http://bernd.sluka.de/Recht/rfgue/rfgue.html