Altstädter in Amberg vor einer Herkulesaufgabe

„Eins steht schon einmal fest: Favorit sind wir diesmal nicht“, schmunzelt Gröger. „Aber Spaß beiseite: Wir fahren zwar als Außenseiter in die Oberpfalz und haben dort nichts zu verlieren, doch mit leeren Händen wollen wir auch nicht heimkommen.“

Auch wenn es wohl eine Herkulesaufgabe für die junge Altstädter Truppe werden wird. Vor eigenem Publikum ließen die Schützlinge von Trainer Alberto Mendez, der bekanntlich auch schon einmal das Altstädter Trikot trug, lediglich vier Gegentreffer zu und landeten fünf Siege. Vom Würzburger FV trennten sich die Oberpfälzer im damaligen Topspiel torlos, zuletzt entführte der FC Sand mit einem weiteren 0:0 einen weiteren Zähler aus dem Stadion am Schanzl. Und das mit einer massierten Deckung, die den torhungrigen Gastgebern das Leben nicht leicht machte.

Taktik geheim

Ob die Altstädter eine ähnliche Taktik anschlagen, war Heiko Gröger nicht zu entlocken. Doch dass sich im Gegensatz zum Gastspiel in Sand, das bekanntlich 0:1 verloren ging und den Vormarsch der Gelbschwarzen erst einmal stoppte, etwas ändern wird, steht fest. „Wir müssen vor dem Tor einfach kaltschnäuziger werden“, resümierte der 41-Jährige den Auftritt im Seestadion, in dem die Altstädter eine Vielzahl an Gelegenheiten zum Teil auch leichtfertig liegen ließen.

Und viele Möglichkeiten werden sie am Samstagnachmittag wohl nicht bekommen. Die müssen dann sitzen. „Wir haben im Abschlusstraining viel aufs Tor geschossen und viele einfache Dinge probiert. Und ich hoffe, dass wir das auch umsetzen können.“

st.


Eine ausführliche Vorschau lesen Sie in der Samstagausgabe (13. Oktober) des Nordbayerischen Kuriers.

Nicht bewertet

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