Altstädter Trainingsstart in Heinersreuth

Wie lange die Vorbereitung nach lediglich 17 Tagen Pause nach dem letzten Relegationsspiel dauern wird, steht bekanntlich noch in den Sternen. Wie gemeldet, haben die Altstädter gemeinsam mit dem FC Memmingen, der ebenfalls nach der ohnehin langen Saison in die Verlängerung musste, beim Verband beantragt, eine Woche später in die Saison zu starten – so wie es die Relegations-Teilnehmer des Vorjahres schon gemacht hatten.

Erster Auftritt des neu formierten Bayreuther Teams ist damit voraussichtlich am 20. Juli. Der verspätete Saisonstart hat freilich zur Folge, dass man eine englische Woche mehr zu absolvieren hat. „Aber dafür haben wir lieber ein paar Tage mehr Zeit in der Vorbereitung, immerhin ist unsere Sommerpause ohnehin schon kürzer als bei den anderen Teams“, sagt der Sportliche Leiter Wolfgang Mahr, der allerdings erst Ende Juni nach der Ligatagung Gewissheit haben wird.

Mit Neuen und Testspielern

Beim Trainingsstart in Heinersreuth gesellen sich zu den elf Spielern, die bereits über einen Vertrag für die kommende Saison verfügen, auch die übrigen Spieler des letztjährigen Kaders, mit denen sich die Macher derzeit noch in Gesprächen befinden, sowie mehrere Probespieler – und auch schon die ersten Akteure, die als Neuzugänge infrage kommen. Vertragsunterzeichnungen stehen allerdings noch aus. Wie die Gerüchteküche erfahren haben will, wird Mittelfeldspieler Dominik Schmitt künftig nicht mehr mit von der Partie sein. Der 26-Jährige, der vor drei Jahren vom FC Eintracht Bamberg auf die Jakobshöhe gekommen war und dessen Vertrag zum 30. Juni ausläuft, hat Wechselabsichten geäußert und wird mit dem österreichischen Zweitligisten SC Austria Lustenau in Verbindung gebracht.

Trainer Albersinger: "Arbeiten mit Hochdruck"

„Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Zusammenstellung des Kaders“, sagt Trainer Albersinger. „Wir haben uns zwar schon während der gesamten Rückrunde mit der kommenden Saison auseinander gesetzt, konkret planen konnten wir aber natürlich erst ab dem Zeitpunkt, als der Klassenerhalt feststand. Optimalbedingungen sind das sicher nicht.“ Doch trotz der nicht einfachen Vorbereitung sieht Albersinger dem Auftakt zuversichtlich entgegen: „Ich freue mich, dass wir jetzt wieder loslegen. Ein guter Teil der Mannschaft steht ja bereits und wir können zudem potenzielle Neuzugänge in den ersten Einheiten testen“, so der Trainer. Ende Juni soll der Kader zu großen Teilen stehen. „Und dann werden wir zum Start der Saison auch eine gute Mannschaft haben, die Spiele gewinnen kann."

Nicht bewertet

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