Altstädter landen einen Transfercoup

Der 1,74 Meter große Knesevic, der seine fußballerischen Wurzeln bei Viktoria Schaafheim hat, durchlief die Jugendabteilungen des SV Wacker Burghausen (U 17) und des TSV 1860 München (U 19). Dann wechselte er von den kleinen Löwen zur zweiten Garnitur des 1. FC Nürnberg. In insgesamt 143 Regionalligaspielen erzielte er 33 Tore und gab 21 Vorlagen. In seiner letzten Spielzeit beim kleinen Club kam Knesevic auf fünf Treffer – einen davon markierte er in der Rückrunde gegen die Altstädter. Beim 4:1-Erfolg der Nürnberger im Hans-Walter-Wild-Stadion zeichnete der als Mittelstürmer und bevorzugt auf der Linksaußenposition einsetzbare gebürtige Aschaffenburger für das 2:0 verantwortlich.

"Haben richtig guten Spieler bekommen"

„Er wollte gerne zu uns kommen“, sagt Mahr. „Und in diversen Gesprächen haben wir ihn überzeugen können, dass er mit seiner Entscheidung nicht so falsch liegt.“ Im Altstädter Kader trifft der Stürmer, der drei Jahre für den kleinen Club tätig war, laut dem Internetportal „transfermarkt.de“ keine Ablöse kostet und dessen Marktwert bei 100 000 Euro liegt, auf zwei alte Bekannte: Die im vergangenen Jahr bereits zu den Altstädtern gewechselten Tobias Weber (21/Abwehr) und Patrick Weimar (21/Angriff) trugen ebenfalls bereits das Club-Trikot. „Ich glaube, wir haben mit Knesevic einen richtig guten Spieler bekommen“, ist Mahr von den Qualitäten des Angreifers überzeugt.

Knesevic ist nicht der einzige Abgang bei den Mittelfranken. Neben dem Torjäger verlassen auch Oktay Leyla (Wormatia Worms), Jonas Carls (FC Schalke 04 II), Fulbert Amouzouvi, Serhat Kott, Ramon Castellucci, Willi Evseev, Jonas Fries, und Jannes Hoffmann (alle Ziel unbekannt) den Traditionsverein aus der Noris.

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