Altstädter dominieren fast alle Jahrgänge

Die lieferte sich mit den Altstädtern ein hochklassiges Finale, in dem sie im Neunmeterschießen schließlich knapp 11:10 die Oberhand behielt. Und diese Partie tröstete ein wenig über das eher schwache Niveau hinweg, das den rund 800 Zuschauern in der Oberfrankenhalle geboten wurde.

F-Junioren

Die SG Röhrenhof/Bad Berneck sicherte sich verdient den Masters-Cup, weil sie etwas strukturierter zu Werke ging. Nach dem frühen Führungstreffer durch Noah Lottes (2.) wurden die Saaser zwar etwas offensiver, doch Torwart Louis Kiefer war auf dem Posten. Jonas Wolfrum staubte kurz vor dem Wechsel zum 2:0 ab, was den Fichtelgebirglern um Kapitänin Leni Schuster noch mehr Schub verlieh. Lennox Kolb stellte mit dem 3:0 die Weichen, Lottes machte mit seinem zweiten Tor alles klar. Im Stadtmeisterfinale stürmten der BSC Saas und der TSV St. Johannis munter drauflos, belohnten sich mit frühen Toren durch Adrian Farkas und Lenny Pritschet (BSC). Und auch im zweiten Abschnitt war die Freude am Spiel Trumpf, nur weitere Tore wollten lange keine fallen. Bis zur vorletzten Minute: Da traf Jamie Böhner mit seinem Freistoß von der Mittellinie zum letztlich glücklichen Siegtor für die Lerchenbühler.

E-Junioren

Im Masterscup-Finale gegen den TSV Donndorf brauchte der Altstädter Nico Scholz gerade einmal fünf Sekunden, um seine Farben in Führung zu bringen. Doch schüttelten sich die Grün-Weißen nur kurz und lieferten den Bayreuthern ein jederzeit offenes Duell mit insgesamt fünf Aluminiumtreffern. Die beiden Torhüter, Maximilian Roder und Cristopher Bozzato (SpVgg), waren stets auf dem Posten, so dass es bis zum Schluss spannend blieb. 10 Sekunden vor dem Ende machte Leon Hermann alles für die Altstädter klar, die sich vorher mit einem 5:0 gegen die eigene zweite Garnitur bereits den Stadttitel geholt hatten. Die „Zweite“ hatte sich zwar nach Kräften gewehrt, vor allem Torwart Scott Odifiri sorgte mit seinen Reflexen dafür, dass man zur Pause nicht höher als 0:1 in Rückstand geriet. Doch als Nico Scholz kurz nach dem Wechsel den zweiten Treffer drauf packte, erlahmte der Widerstand allmählich.

D-Junioren

Nach 38 Sekunden lag die JFG Bayreuth-West im Masters-Cupfinale bereits in Führung, als Mika Bauer traf. Und die Führung verteidigte die Kombination aus Akteuren des SV Mistelgau und des ASV Oberpreuschwitz auch dank des starken Torwarts Tim Pfaffenberger und mit Hilfe des Aluminiums geschickt. Ein Konter sorgte für das 2:0 der JFG durch Til Weißkopf (15.), Robin Bauer legte eine Minute später nach. Die Verletzung von Moritz Friedberger schien die Altstädter zu beflügeln, die dann 40 Sekunden vor Schluss der engagiert geführten Partie doch noch zum 3:3 kamen. In der Verlängerung leitete Nico Schuster dann die Wende zugunsten der Bayreuther gegen eine zusehends konsternierte JFG ein. Im Stadtfinale hatten sich die beiden Altstädter Teams lange ein Duell auf Augenhöhe geliefert. Beide Torhüter, Anthony Müller und Nils Lauckner, waren auf dem Posten. Ein Traumtor von Julian Kirak zum 2:1 für die erste Garnitur stellte dann die Weichen noch vor der Pause, Nico Schuster und Moritz Friedberger mit seinem zweiten Treffer sorgten für die Vorentscheidung.

C-Junioren

Keinen Respekt zeigte Kreisligist JFG Fichtelgebirge vor dem Bayernliga-Vertreter SpVgg Bayreuth im Masters-Cupfinale. Kapitän Tyree Hutchinson und Simon Bauer hatten gar das 1:0 auf dem Fuß, scheiterten aber am aufmerksamen SpVgg-Torwart Luis Lauckner. Kevin Neuner markierte den längst fälligen Führungstreffer für den Außenseiter (9.), der dadurch mit noch mehr Selbstvertrauen in den zweiten Durchgang ging. Starke Leistungen von Torwart Christoph Wunderlich taten ein Übriges. Doch einmal passte man nicht auf, Felix Landgraf glich aus und die Verlängerung musste entscheiden. 64 Sekunden vor der Schlusssirene beendete Leo Popp mit dem Altstädter 2:1 alle Träume des Underdogs. Im Stadtpokalfinale hatte der Sportring den Bayernligisten gleich nach 80 Sekunden mit dem Führungstreffer durch Sebastian Scherer geschockt und präsentierte sich bis auf die beiden Unachtsamkeiten, die den Altstädtern die Pausenführung einbrachten, auf Augenhöhe. Auch als der Favorit durch Marvin Herath auf 3:1 davon zog, gab der Sportring nicht auf. Mehr als der Anschlusstreffer wollte aber nicht mehr gelingen.

B-Junioren

Außenseiter SG Kirchenlaibach/Seybothenreuth versteckte sich im Masters-Cupfinale gegen den Bezirksoberligisten SpVgg Bayreuth nicht, ging sogar in Führung. Zwar sorgte der Stadtmeister postwendend für die Wende, doch ließ sich der Gruppenligist davon nicht beeindrucken. Und auch auf das 3:1 fand die eifrige SG die richtige Antwort mit dem Anschlusstreffer. 70 Sekunden vor Schluss sorgte das Team von Trainer Benjamin Koch mit einem erfolgreichen Konter für die Entscheidung. Die Altstädter waren im Stadtfinale bemüht, ihrer Favoritenrolle gegen den Gruppenvertreter BSC Saas gerecht zu werden, hatten aber zunächst mit den engagierten Saasern erhebliche Probleme. Artur Arvennikov traf zwar zum 1:0, doch weder dieses Tor noch das 2:0 durch Viktor Rommel beeindruckte die Lerchenbühler, die mit einem Lattentreffer Pech hatten. Kevin Demuth sorgte per Kopf für den Anschlusstreffer, doch zu mehr reichte es nicht.

A-Junioren

Viel Unterschied bestand anfangs im Masters-Cupfinale zwischen der JFG Bayreuth-West/Neubürg als Tabellenführer der Kreisliga und dem Landesligisten SpVgg Bayreuth nicht. Jannik Hannemann brachte die Gelb-Schwarzen in Front, einen deutlicheren Vorsprung ließ die JFG aber auch wegen einer konzentrierten Defensivleistung nicht zu. Fast mit dem Halbzeitpfiff stellte der Favorit durch Wadim Weigandt auf 2:0, doch zu Beginn des zweiten Durchgangs antwortete der Kreisligist mit dem Anschlusstreffer. Und der setzte neue Kräfte frei: Fabian Schuster und Tom Stegmaier mit einem Doppelpack sowie Jonas Hübrich sorgten für die scheinbare Wende gegen den Stadtmeister. Der kam aber noch einmal eindrucksvoll zurück und glich 26 Sekunden vor Schluss zum 5:5 aus. Weit weniger offensiv gingen beide die Verlängerung an, ließen viel mehr Vorsicht walten. 50 Sekunden vor Schluss verhinderte JFG-Torwart Nico Birner das sichere Siegtor der Altstädter, es ging ins Neunmeterschießen: Und da hatte die JFG knapp die Nase vorne, weil Torhüter Birner den Schuss von Hannemann meisterte und Lars Schmidt den letzten für die JFG verwandelte. Die Altstädter waren im Stadtfinale früh in Führung gegangen, doch danach hatte sich die zweite Garnitur des FSV Bayreuth gefangen und bot dem Favoriten auch dank der tollen Reflexe von Torwart Darko Petrovic beherzt Paroli. Fabio Pirner sorgte dann für das 2:0 des Teams von Benjamin Stückrad, das in der Folge immer mehr die Kontrolle übernahm. Das 5:0 fiel aber etwas zu hoch aus.

Info: Eine Bildergalerie mit vielen Szenenfotos und allen Ehrungen finden Sie unter www.nordbayerischer-kurier.de

Nicht bewertet

Anzeige