Altmann-Wechsel zum EHC Bayreuth ist perfekt

Die Vereine verständigten sich auf einen sofortigen Wechsel. Diese Wendung ist überraschend, denn Bayreuth hatte vor zwei Wochen noch das Schiedsgericht des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) angerufen, um die Wechselmodalitäten klären zu lassen. Wie berichtet waren die Oberfranken nicht bereit, die von Nürnberg geforderte Ablösesumme zu zahlen.

„Wir haben die Klage zurückgezogen", sagt das Bayreuther Vorstandsmitglied Michael Rümmele. Der Verband habe signalisiert, dass eine rechtliche Grauzone vorliege, in der Verbands- , Spiel- und Vereinsrecht kollidieren. „Sowohl Nürnberg als auch wir hätten diese Grauzone gerne geklärt gehabt, schließlich können sonst Spieler den Vereinen ständig auf der Nase herumtanzen", sagt Rümmele. Doch schließlich folgten die Beteiligten dem Ratschlag des BEV, sich untereinander zu einigen.

Dabei ist der BEV den Oberfranken entgegengekommen und wertete die Klage nur als Anfrage, so entstehen den Bayreuthern keine Verhandlungskosten. Ob Bayreuth eine Ablösesumme für die Freigabe Altmanns an Nürnberg gezahlt hat, war Rümmele nicht zu entlocken: „Die Vereine haben sich einvernehmlich geeinigt."Zudem betonte Rümmele, dass es nach dem Transfer-Hickack im Verhältnis zwischen dem EHC Bayreuth und dem EHC 80 Nürnberg „keinerlei Einschränkungen" gebe.

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