Alkohol, Schlägereien, Sachbeschädigungen

In der Leibnizstraße, der Warmensteinacher Straße und am Luitpoldplatz wurden durch unbekannte Täter Müllcontainer, vermutlich mittels Silvesterböllern, in Brand gesetzt. Die drei Taten ereigneten sich kurz vor und nach Mitternacht in der Silvesternacht, insgesamt entstand hierbei ein Sachschaden von ca. 2000 Euro.

In der Munckerstraße 13 wurden in der Silvesternacht durch einen unbekannten Täter die Scheiben einer Tür des Mehrfamilienhauses eingeschlagen. Hier entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Mehrere Blumenkübel, welche in der Jean-Paul-Straße aufgestellt sind, wurden ebenfalls durch Unbekannt beschädigt. Der Sachschaden beträgt hier einige hundert Euro. Zeugen der Vorfälle, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt unter Tel. 0921/506-2130 zu melden.

Betrunken in den Zaun gekracht

Gegen 03:00 Uhr wurde eine Verkehrsunfallflucht im Bühlweg in Laineck gemeldet. Ein zunächst unbekannter Fahrer eines BMW hatte die Kontrolle über sein Auto verloren und war gegen eine Grundstückseinfriedung gefahren. Der Sachschaden belief sich auf etwa 4500 Euro. Durchgeführte Ermittlungen ergaben, dass ein 45-jähriger Bayreuther der Fahrer des BMW´s war. Als dieser in den Mittagsstunden des 01.01.2018 angetroffen werden konnte, hatte dieser immer noch knapp 0,4 Promille. Es folgte eine Blutentnahme bei dem Fahrer, der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Er muss mit einem  längerfristigen Entzug seiner Fahrerlaubnis rechnen.

Schlägereien in der Silvesternacht

Ferner kam es zu mehreren handgreiflichen Auseinandersetzungen im Stadtgebiet gekommen. In fast allen Fällen dürfte einer der Hauptgründe, warum es so weit gekommen war, der übermäßige Konsum von Alkohol gewesen sein. Nachdem ein 32-jähriger Bayreuther im Streit mit seiner Freundin dieser eine Ohrfeige verpasste, empfing er die verständigte Streifenbesatzung der Bayreuther Polizei mit diversen Schimpftiraden. Ausdrücke wie Arschlöcher und Hure wurden den Beamten an den Kopf geworfen. Der Täter muss nun neben dem Strafverfahren wegen Körperverletzung auch noch mit einem solchen wegen Beleidigung rechnen.

red

 

 

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Kommentare

Nicht nur in der Silvesternacht gleicht ein nächtlicher Spaziergang durch die Innenstadt mitunter einem Ritt in einer Geisterbahn. Als es "die Rosi" noch gab - Gott hab sie selig - konnte man vom Freitag- bis zum Montagmorgen die angrenzenden Straßen nur mit Stahlbesohlten Gummistiefeln betreten. So watete man wochenends durch Scherben und Erbrochenes zum Bäcker. Die Äuglein rot und entzündet, von den nächtlichen, infernalischen Gröl- und Pöbeleien der feinen Bayreuther Rosi-Soirée. Wohl dem, der Schallisolierte Fenster und einen direkten Zugang zum in der Tiefgarage geparkten G-Modell hatte um sich und seine Lieben vor diesen Unannehmlichkeiten zu schützen.