AfD-Mann Engel zieht Kandidatur zurück

Diese Entscheidung hat er während einer Mitgliederversammlung am Wochenende in Fattigau bekannt gegeben, wie Kreisverbandsvorsitzender Gerd Kögler auf Anfrage erklärt.

Demnach wolle Engel zunächst die Rechtslage um seinen Austritt aus der CSU klären, "damit es nicht zu Gemauschel kommt, wie es in anderen Parteien der Fall ist", sagt Kögler.

Wie berichtet, hatten die AfD-Mitglieder Engel zunächst zu ihrem Landtagskandidaten für den Stimmkreis Hof auserkoren. Schließlich wurde bekannt, dass Christian Engel noch im Januar für die CSU im Fichtelberger Gemeinderat gesessen hat, was große Empörung hervorrief.

Gerd Kögler äußert Verständnis für den Schritt Engels, den er als "sehr wichtigen Mann" für den Kreisverband bezeichnet: "Wir haben den Anspruch, eine rechtsstaatliche Partei zu sein."

Somit sei es richtig, die juristische Situation zunächst zu klären. Binnen vier Wochen sollen die Mitglieder nun zu einer neuerlichen Nominierungsversammlung aufgerufen werden.

Parteiloses Mitglied im Gemeinderat

Engel, bisher für die CSU im Fichtelberger Gemeinderat, wird als parteiloses Mitglied im Gemeinderat bleiben. Das geht wiederum aus einer Presseerklärung des CSU-Ortsverbandes hervor.

Von der ursprünglich geplanten Landtagskandidatur Engels für die AfD im Wahlkreis Hof wurden Engels bisherigen Fichtelberger Parteikollegen überrascht – wie der Fichtelberger CSU-Vorsitzende Siegbert Schöler mitteilt. Schöler hält gleichwohl fest: „Der Austritt von Christian Engel aus der CSU hat nichts mit Fichtelberg oder dem Ortsverband selbst zu tun.

Was das ehemalige Parteimitglied und CSU-Gemeinderat antreibt und zu diesem Schritt bewogen hat, ist nach dessen Auskunft vielmehr die allgemeine Unzufriedenheit mit der politischen Lage in Berlin und der Asylpolitik der noch amtierenden Bundesregierung.

Ihm geht es im Wesentlichen um Themen wie innere Sicherheit, Zuwanderungspolitik und den Schutz der Jugend vor Drogen.“ Alles Themen, denen er als Bundespolizist täglich ausgesetzt sei, weiß Schöler aus Gesprächen mit Engel.

Er habe inzwischen auch seinen Austritt aus der CSU-Gemeinderatsfraktion erklärt. „Er wird dem Gemeinderat weiterhin als parteiloses Mitglied angehören. Wir wünschen Herrn Engel weiterhin alles Gute“, schließt die Erklärung der Fichtelberger CSU.

red

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Kommentare

Wundert mich nicht! War ja vor ein paar Jahren nur die zweit klügste Blondine Deutschlands.
Wundert mich nicht! War ja vor ein paar Jahren nur die zweit klügste Blondine Deutschlands.
...diesen Themen ist er als Bundespolizist also täglich ausgeliefert.
Na sowas....
Nicht ausgeliefert, sondern ausgesetzt!
Macht aber eh keinen Unterschied
Ist schon mehrere Jahre in Pension.
Das ist auch mein Kenntnisstand.
In Fichtelberg wissen sie's halt nicht...:-)
>>> Wir WÜNSCHEN Herrn Engel WEITERHIN ALLES GUTE“, schließt die Erklärung der Fichtelberger CSU. <<<

Respekt.
So geht man mit einem (bald) ehemaligen Parteimitglied um.

Da könnten sich andere Parteien ein Beispiel nehmen,
die diesen Achtung nicht einmal den "NOCH" Parteimitgliedern zollen...

er ist über die CSU in den Gemeinderat gekommen und von den Bürgern gewählt worden.
Wenn er Charakter hat verläßt er den Gemeinderat und macht einem Nachrücker Platz.
Mal sehen ob er darüber nachdenkt und nicht als Wendehals weiterhin im Gemeinderat "tätig" ist.
Bundespolizist ? Der war doch, soweit ich weiß, für den Fuhrpark zuständig ? Naja Mitte dreißig schon in Rente, betitelt als schönste Blondine von Fichtelberg, als Gemeinderat keine Wortmeldungen, keine Ideen, halt ein Dahocker, jetzt Parteilos, der Charakter wird auch schon angezweifelt, ein Wendehals, geht auch in die Geschichte von Fichtelberg ein, mit solchen Leuten wird Fichtelberg niemals weiter kommen.
Es ist durchaus vorstellbar, dass Christian Engel noch nicht die „Reife“ eines doppelt so alten Mannes hat.
Dies aber ist bei anderen Parteien genau das Gleiche.

Dafür hat Christan ein großes Vorbild und einen einzigartigen Förderer neben sich, nämlich den AfD-Kreisverbandsvorsitzenden Gerd Kögler (ehemaliges SPD-Mitglied).
Dieser außergewöhnliche Pädagoge leitet seit langer Zeit Ausbildungsstätten mit dem Gütesiegel „Schule ohne Rassismus“.

Deshalb kann man dem Christian nur raten sich nochmals,
wenn möglich, wählen zu lassen...
"damit es nicht zu Gemauschel kommt, wie es in anderen Parteien der Fall ist", sprach der Kreisvorsitzende angesichts dieses Kasperlestheaters. In der AfD geht's noch viel chaotischer, egoistischer, verrückter zu als in "anderen Parteien" - ich hoffe, es ist eine Frage der Zeit, bis dies auch die Wähler dieser rassistischen Chaostruppe erkennen.
Schon klar, dass man die AfD zu diffamieren versucht, wenn schon die eigene Partei nichts mehr zerreißt...
Wie hoch ist wohl der Prozentsatz von AfD-Symphatisanten und Mitgliedern bei der Polizei?
Einige Gespräche mit (frustrierten?) Polizisten stimmen mich nachdenklich.
Ja, dann denken Sie mal darüber nach, warum das wohl so ist...
Natürlich sind die Flüchtlinge schuld! Wer sonst wohl? :-(