AfD: Elf Fragen an Tobias Peterka

1. Was ist das Wichtigste, was ein Bayreuther Abgeordneter im Bundestag in der nächsten Wahlperiode für die Region erreichen muss?

Tobias Peterka: Die AfD ist anders als die Freien Wähler von Bundesthemen her gegründet worden. Für das Programm der AfD wird auch der Bayreuther Abgeordnete in dieser Hinsicht einstehen. Kommunalpolitisch werden wir erst in die Breite wachsen müssen.

2. Wie lange sollen noch Diesel-Pkw auf deutschen Straßen fahren dürfen?

Peterka: Noch sehr lange.

3. Muss die nächste Bundesregierung eine jährliche Obergrenze für Flüchtlingszuzug einführen und durchsetzen?

Peterka: Natürlich. Aufgrund der desolaten jetzigen Situation wird zunächst auch eine „Minus-Quote“ durch effektive Abschiebungen bei Nicht-Asylberechtigten notwendig sein. Dies ist – oder besser gesagt wäre – im Übrigen bereits jetzt Rechtslage.

4. Soll die Rente wieder stärker steigen als bisher abzusehen ist und wenn ja: Wer soll das bezahlen?

Peterka: Gerade kleine Renten sind auszugleichen. Es gibt jedoch heute auch ein großes Feld an sehr saturierten Rentensituationen, die zum Beispiel mein Jahrgang nie und nimmer auch nur annähernd wird erreichen können. Ganz grundsätzlich muss offen mit Steuergeldern subventioniert werden. Bei einer weniger kopflosen Migrationspolitik ist hierfür dann auch mehr als genug vorhanden. 

5. Was kann der Staat tun, damit in Deutschland die Geburtenrate steigt?

Peterka: Die AfD ist für eine Willkommenskultur für Kinder. Für ein zugkräftiges Familiensplitting, welches bei Fehlen von Kindern deutlich weniger Vorteile aufweisen muss. Wahlfreiheit für die Betreuung durch ein Elternteil oder in Kita und Kindergarten. Rentenpunkte für Kindererziehungszeiten.

6. Mit Donald Trump verschärfen sich internationale Konflikte. Wie soll sich Deutschland verhalten?

Peterka: Deutschland sollte endlich wieder aufrechte eigene Interessenpolitik betreiben. Egal gegenüber wem.

7. Wer war für Sie der beste Kanzler/ die beste Kanzlerin und warum?

Peterka: Konrad Adenauer war mit seiner ruhigen Art nach dem Zweiten Weltkrieg sicher eine sehr gute und heilende Personalie. Aus heutiger Perspektive war die Westbindung vielleicht etwas zu kompromisslos. Aus damaliger Sicht jedoch sicher verständlich.

8. Wenn Sie nicht in den Bundestag gewählt werden sollten, wer sollte dann das Direktmandat gewinnen?

Peterka: Das Direktmandat in Bayreuth wird statistisch gesehen leider ohnehin die CSU gewinnen. Noch.

9. Wer sollte es auf gar keinen Fall gewinnen?

Peterka: Ein Gegner Deutschlands.

10. Warum wollen Sie eigentlich unbedingt in den Bundestag?

Peterka: Ich will nicht unbedingt in den Bundestag. Jedoch möchte ich gerne ein Teil der historischen Entwicklung sein welche die AfD gerade darstellt, und dafür meinen bescheidenen Beitrag leisten.

11. Was werden Sie beruflich machen, wenn Sie nicht in den Bundestag einziehen?

Peterka: Weiterhin Jurist im öffentlichen Dienst.

Lesen Sie auch:

3.4 (5 Stimmen)

Anzeige