83 Starter bei Rallye Fränkische Schweiz

In der Rallye-Szene nennt man den Wegfall der Gruppe H als Hauptgrund für den Rückgang der Starterzahlen. Sichtbar ist auch ein Generationswechsel, der im Moment stattfindet. Zudem gibt es eine Terminüberschneidung mit dem Finale der Deutschen Rallye-Meisterschaft, der 3-Städte-Rallye in Niederbayern. Die Rallye Fränkische Schweiz ist unter anderem der letzte Lauf zur Bayerischen Meisterschaft. Viele Pokale und das erfolgreiche Rallye-70-Konzept aus dem vergangenen Jahr brachten dennoch insgesamt 83 Teilnehmer, die wie gewohnt um 11.01 Uhr am Sportheim des ASV Hollfeld starten.

Vier Sprintprüfungen stehen auf dem Programm

Auf dem Programm stehen vier Sprintprüfungen, die je zweimal befahren werden. Zwei davon wurden verlängert, so dass 65 anspruchsvolle Wertungsprüfungskilometer mit einem Schotteranteil von 12 Prozent zusammenkommen. Vorjahressieger Rainer Noller (Abstatt) mit Sarah Hess (Rosenberg) auf Mitsubishi Lancer EVO gehört mit seiner unglaublichen Siegesserie in 2017 und 100 Rallye-Gesamterfolgen erneut zu den Topanwärtern auf den ersten Platz, trifft aber auf starke Konkurrenz. Zum Beispiel die Sieger aus 2015, Bernd Michel (Schwarzenbach) und Bernd Hartbauer (Sarganz/Schweiz), die mit einem Subaru WRX an den Start gehen.

Einheimische Asse mit Chancen

Aber auch die einheimischen Rallye-Asse wie der Himmelkroner Reinhard Honke mit Tina Annemüller (Aerzen) vom AC Bayreuth, Roland Macht (Gefrees) und Wolfgang Angles (Stammbach) vom MSC Gefrees ebenfalls auf Mitsubishi Lancer EVO 9 sowie die Junioren Dominik Honke (Harsdorf) mit Alexander Lutz (Dittelbrunn) vom AC Bayreuth auf Subaru Impreza und das Gefreeser Duo John Macht/Felix Kießling (Mitsubishi Lancer EVO 6), das im Vorjahr mit dem dritten Platz im Gesamtklassement ein tolles Ergebnis erzielt hat, sind zu nennen. Auch der Gefreeser Werner Mühl (AC Bayreuth), der mit Sebastian Kröniger (MSC Bayreuth) im BMW E36 Compact an den Start geht, und Klaus-Jürgen Faust (Nürnberg) mit Nina Blumreich (Hartenstein/MSC Gefrees) auf Mitsubishi Lancer EVO 9 zählen zu den Favoriten auf den Gesamtsieg.

Nach dem Wegfall der Gruppe H ist die Klasse F5 (verbesserte Fahrzeuge bis 2000 ccm) mit 35 Teilnehmern die am stärksten besetzte Klasse. Auch sie führt die Rallye wieder durch vier Landkreise (Bayreuth, Bamberg, Kulmbach und Lichtenfels). Weitere Informationen gibt es unter www.msc-fr-schweiz.de.

Nicht bewertet

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Montag, 13. November 2017 - 11:06