300 Kinder beim Bayerischen Kinder- und Jugendfilmfest in Kulmbach

Das Kinderfilmfest stellt Filme von Kindern für Kinder vor. Zudem können sich die teilnehmenden Kindern in  Workshops einiges über das Medium Film beibringen lassen.

Stuntman

Wie wird man eigentlich Stuntman? Was ist eine Blue Box? Und was muss ein Schauspieler so alles drauf haben? Die Kinder lernen spielerisch Hintergründiges über das Medium Film, ohne dass sie sich an eine trockene Unterrichtsstunde erinnert fühlen mussten.

Das Projekt des Bayerischen Jugendrings (BJR) und des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) wird seit 1996 von Klaus Lutz aus Nürnberg gesteuert. Eine Jury, der auch Kinder angehören, wählt die Filme aus. „Rund 50 standen diesmal zur Auswahl“, sagt er im Gespräch. „18 davon haben wir in Kulmbach in drei Filmblöcken gezeigt, die jeweils rund 1,5 Stunden dauerten.“ Die Kinder durften ihre Filme selbst auf der Bühne vorstellen.

„Ziel ist es, in jedem Bezirk eigene Festivals zu etablieren“, erläutert Lutz. Bislang finde der Landeswettbewerb alle zwei Jahre statt. „Das Schöne ist, man kann das mit allen Kindern machen. Es gibt für jeden Möglichkeiten mitzumachen.“

Pate Rosenmüller

Bis Sonntag wird  zudem das Jugendfilmfestival in Kulmbach veranstaltet, bei dem Filmgruppen aus ganz Bayern ihre Produktionen präsentieren. Der künstlerische Pate ist Marcus H. Rosenmüller, unter anderem Regisseur der Filme „Wer früher stirbt ist länger tot“ und „Sommer in Orange“.

ue/Foto: red

Nicht bewertet

Anzeige