06.02.2012, 14:23 Uhr
PASSAU. Er beging 439 Straftaten, operierte mit 49 verschiedenen falschen Namen und verursachte einen Schaden von mindestens 350.000 Euro.
Die Passauer Polizei hat einen 34-Jährigen, der mit falschen Daten Banken betrogen haben soll, nun gefasst. Der Mann eröffnete diverse Konten und hob dann mit den an Scheinadressen versandten Bankkarten Geld ab.
Haftbefehl: 31 Seiten
Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde der 34-Jährige am Sonntag mit einer Begleiterin auf der Autobahn 3 an einer Rastanlage kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann seit April 2011 von den Ermittlern in Frankfurt am Main mit einem Haftbefehl, der auf 31 Seiten die Taten des Mannes auflistet, gesucht wird.
In der Vergangenheit war der Mann häufig im Ausland abgetaucht.
dpa
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