27.01.2012, 15:30 Uhr
BAYREUTH. Die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent im Gastgewerbe war nach Ansicht der Bezirksvorsitzenden des Hotel- und Gaststättenverbandes, Andrea Luger, „das beste Konjunkturpaket, das es je gab“.
Nach der Reduzierung der Mehrwertsteuer sei „überall viel Geld in die Hand genommen und in Häuser und Mitarbeiter investiert“ worden, sagte Luger im Saal der Sudpfanne. Zudem hätten zahlreiche Gastronomen in Oberfranken damit begonnen, den Investitionsstau in ihren Betrieben zu lösen. Lugert: „Die Hotellerie hat also mehr als nur Wort gehalten.“
Einkauf vs. Verkauf
Nun gelte es, in der „logischen Konsequenz“, die Steuerreduzierung auch in der Gastronomie anzuwenden, sagte Luger vor Spitzenvertretern aus Politik, Wirtschaft und Gastronomie. Lugert. „Wir kaufen mit 7 Prozent ein, müssen aber, nachdem wir die Zutaten aufwendig veredelt haben, 19 Prozent an den Staat abführen. Warum?“
Nachdrücklich sprach sich Luger im Beisein auch des bayerischen Dehoga-Präsidenten Ulrich N. Brandl gegen die Einführung der Hygieneampel für die Gastronomie aus. Die Hygieneampel, auch Hygienebarometer genannt, bewirke Wettbewerbsverzerrung, setze Arbeits- und Ausbildungsplätze aufs Spiel und sorge für weniger statt für mehr Verbraucherschutz.
Ein ausführlicher Bericht folgt in der Samstagsausgabe des Kuriers.
gdm
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