Donnerstag 23.02.2012, 01:48 Uhr
E-Mail: Passwort:



26.01.2012, 13:49 Uhr

 

Mitglieder des neuen und des alten Parlamentes reden über Ziele, Probleme und Lösungen

Von Katja Paczynski Packen wir es an: Gestern trafen sich engagierte Mitglieder des alten und neuen Jugendparlamentes. Die Neuen sprachen über ihre Ziele und Pläne, die alten Hasen gaben Tipps. Aber auch Probleme wurden nicht unter den Teppich gekehrt, sondern offen diskutiert.

 

Eine Woche ist es her, seit das neue Jugendparlament von euch gewählt wurde. Nachdem die Wahlbeteiligung zwar um ein Prozent gestiegen, aber immer noch nicht berauschend war, ist es an der Zeit, neue Wege zu gehen. Und das bedeutet, dass man sich – bevor man losläuft – eine Route zurecht legt, damit man auch wirklich am Ziel ankommt.

Bestandsaufnahme

Am Anfang des Treffens stand erst mal eine Bestandsaufnahme der alten Jugendparlamentarier, die von Vincent Steinlein und Tim Pargent vertreten wurde.

ä Fakt ist, dass das Jugendparlament sich immer noch im Aufbau befindet. Die interne Arbeit und die Strukturen müssen noch besser werden: „Am Anfang war es schwer, sich in das Jugendparlament einzufinden“, erklärt Tim. „Die Strukturen und die Arbeitsweise des Jugendparlamentes sind noch nicht optimal organisiert, da hakt es noch an einigen Stellen.“ Tim ist der Meinung, dass die Übergabe des Ersten an das zweite Jugendparlament besser organisiert hätte werden müssen. Daraus haben die Jugendparlamentarier gelernt. Damit die Übergabe diesmal reibungsloser verläuft und die neuen Jugendparlamentarier so gut wie möglich auf die kommenden zwei Jahre vorbereitet sind, ist ein Einarbeitungsseminar geplant: „Wir haben dafür Anfang März angedacht.“

ä Ein weiteres Problem ist, so Tim, dass das Jugendparlament im Stadtrat – das ist jedenfalls sein Eindruck – nicht richtig vorgesehen zu sein scheint: „Wir würden es angebracht finden, wenn jemand aus dem Jugendparlament als beratendes Mitglied des Jugendausschusses anwesend wäre.“ Die Vernetzung ins Rathaus und in die Politik müsse besser werden, betonte er.

Zu unbekannt

Die neuen Jugendparlamentarier vertreten durch Sarah Becker, Lena Herrmannsdörfer, Sabrina Haug, Henry Schneider und Saja Al-Motori wussten aber auch noch von einem weiteren Problem zu berichten.

ä Das Jugendparlament ist nicht bekannt genug. Henry: „Das Problem des Parlamentes ist, dass es zwar für Jugendliche gedacht ist – es erreicht sie aber nicht.“ Es hat, so Henry, bei der Wahl viele Jugendliche gegeben, die gesagt haben „Wir kennen euch nicht, was macht ihr denn schon?“. Sarah hat dazu einen Vorschlag: „Ich denke, dass an den Schulen mehr gemacht werden muss.“ Bei der Wahl hingen zwar die Plakate im Bus, aber die hätten nicht viel gebracht. „Es wäre vielleicht eine Idee, dass man den Klassensprechern – die sich regelmäßig treffen – aufträgt, die Klassen über das JuPa, seine Mitglieder und seine Aufgaben zu informieren.“ Henry bestätigt das: „Ich bin zum Beispiel mit den anderen Bewerbern vom GCE vor der Wahl durch die Klassen gegangen und wir haben für uns Werbung gemacht.“ Die Folge: Das GCE war die Schule mit der höchsten Wahlbeteiligung. „Dass das JuPa schlecht angenommen wird, liegt nicht an mangelndem Interesse der Jugendlichen – sie wissen nur einfach nicht darüber Bescheid.“

ä Sarah kennt noch ein anderes Problem, für das sie aber auch schon eine Lösung hat: „Die Wahlkarten sind bei manchen nicht angekommen und wenn, dann wussten sie nicht, was sie damit machen sollten.“ Ihr Idee ist, dass die Wahlkarten beim nächsten Mal direkt an die Schulen geschickt werden: „Dort sollen sie an die Schüler verteilt werden.“ Gleichzeitig sollen die Lehrer den Schülern erklären, um was es sich dabei handelt und auch darauf hinweisen, dass die Jugendlichen zur Wahl gehen sollten.

ä Saja hat einen Vorschlag, wie man das JuPa bekannter machen und mehr Jugendliche erreichen kann: „Ich fände es gut, wenn in den Schulen ein Brett für das Jugendparlament angebracht werden würde – vergleichbar mit den schwarzen Brettern.“ Außerdem denkt sie, dass ein Briefkasten, mit dem man mit den Jugendparlamentariern in Kontakt treten und seine Ideen äußern kann, sinnvoll wäre.




Artikel posten

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Favit Bookmark bei: Linksilo Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: diigo Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Shortnews Bookmark bei: Google Bookmark bei: Facebook mit Twitter versenden




Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

weitere Meldungen

KURIER-NEWSTICKER
KURIER-TV
SONDERTHEMEN

OB-Wahl

Wahlwette

Kurier-Liveticker

Ankommen in Bayreuth

Kurioses

Aus der Schatz-Truhe

Kurier-Model

Leser fragen Forscher

BAYERISCHER RUNDFUNK
Rundschau News
BayernwetterVerkehr in Bayern

 


Facebook - Twitter - Mobil
Medienführerschein
1
KINO-NEWS

WEITERE ONLINEPORTALE

zum Seitenanfang
www.bayreuth.de | www.festspiele.de | www.bt24.de