BAYREUTH. Dem Besuch des Generalkonservators des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, Egon Johannes Greipl, in der Synagoge war ein Spitzengespräch mit Oberbürgermeister Michael Hohl vorausgegangen.
Wie Greipl im Gespräch mit dem Kurier sagte, ging es um drei sehr spezielle der insgesamt rund 500 Bayreuther Denkmäler: Das Festspielhaus, das Industriedenkmal Mälzerei der Brauerei
Maisel und die Hohenzollerngruft.
Um den Schäden am Baudenkmal Festspielhaus beikommen zu können, müsse man jetzt „erst einmal ein Aufmaß des Gebäudes machen, denn es gibt keine Pläne des
Festspielhauses. Aufgrund des Plans kann man dann an die Ermittlung und Behebung der Schäden gehen“. Außerdem soll ein Entwicklungskonzept für das Umfeld des Festspielhauses
erdacht werden.
Wettbewerb anstoßen
„Die Kosten für die Planungsarbeit bewegen sich im Bereich von rund 200.000 Euro. 100.000 Euro haben die Freunde von Bayreuth zugesagt, den Rest trägt die öffentliche
Hand“, sagte Greipl. „Für das Umfeld soll die Stadt in Zusammenarbeit mit der Regierung einen Städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerb anstoßen, der zeigen
soll, wie die zukünftige Entwicklung laufen kann.“ Dabei soll es auch um eine vernünftige Anbindung des Grünen Hügels an die Innenstadt gehen.
Foto: Ritter
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