25.01.2012, 15:46 Uhr
Von Eric Waha
BAYREUTH. Jetzt wird der Wunsch der Israelitischen Kultusgemeinde Wirklichkeit: Die Synagoge in der Münzgasse, die zu den ältesten Deutschlands gehört, wird saniert. Das Iwalewa-Haus soll zum Gemeindezentrum umgebaut werden. Und: In einem ersten Bauabschnitt entsteht ab dem Frühjahr eine Grundwasser-Mikwe, ein rituelles Tauchbad, für rund eine Million Euro an der Mauer, die den Garten der Synagoge vom Münz-Parkplatz trennt.
Die einzige erhaltene Barock-Synagoge Deutschlands in Bayreuth soll durch die Sanierung und den Bau des jüdischen Kultus- und Kulturzentrums in ihrer internationalen Bedeutung gestärkt
werden, sagte der Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Prof. Egon Johannes Greipl, am Montagmittag bei einem Besuch in der Synagoge.
Bei dem Besuch gaben Greipl, Oberbürgermeister Michael Hohl und Marion Resch-Heckel (Leiterin der Abteilung Planung und Bau der Regierung von Oberfranken) bekannt, dass nicht nur die Finanzierung der Mikwe sichergestellt ist. Auch die 250.000 Euro Planungskosten für die Sanierung der Synagoge und den Umbau des Iwalewa-Hauses zum Kulturzentrum seien abgedeckt.
Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Printausgabe des Kuriers am Donnerstag.
Foto: Waha
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