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25.01.2012, 15:34 Uhr

 

Semino Rossi: „Musik ist die Sprache der Seele“

BAYREUTH. Kurier-Redakteur Alexander Gradl sprach mit Rossi über sein Sprach- und Tanztalent, den 50. Geburtstag und das perfekte Steak.

 

Wenn sich Konzerte in der Oberfrankenhalle gut verkaufen, dann die von Schlagersänger Semino Rossi. Kurier-Redakteur Alexander Gradl sprach mit ihm über sein Sprach- und Tanztalent, den 50. Geburtstag und das perfekte Steak.

Frage: Im vergangenen November haben Sie zum ersten Mal in Ihrer Heimat Argentinien ein Konzert gegeben. Wie haben Ihre Landsleute auf Sie reagiert?
Semino Rossi: Das war ein großes Erlebnis für mich. Die meisten der 5000 Gäste im Amphitheater in Puerto Iguazú kannten meine Musik, wovon ich sehr überrascht war. Sowohl meine deutschen als auch die spanischen Lieder kamen gut an.

Frage: Neuerdings singen Sie aber nicht nur auf Deutsch und Spanisch, sondern auch auf Dänisch und Holländisch.
Rossi: Genau. Mein Fankreis ist immer größer geworden, und so kamen Angebote auf Holländisch und Dänisch zu singen. Also haben wir jeweils Titel in diesen Sprachen produziert. Ich werde in diesen Ländern auch auf Tour gehen.

Frage: Ist es denn schwierig für sie, neue Sprachen zu erlernen? Oder sind Sie ein wahres Sprachtalent?
Rossi: Ich bin kein Sprachtalent, aber wenn du Lust hast, in einer anderen Sprache zu singen, dann klappt das auch. Vor acht Jahren habe ich zur deutschen Sprache auch erst Ja sagen müssen, genau wie jetzt: Wenn ich die Möglichkeit habe, in einer anderen Sprache zu singen, dann versuche ich das.

Frage: Als wir vor zwei Jahren das letzte Mal miteinander redeten, sagten Sie, dass Sie Ihre Gefühle auf Deutsch genauso ausdrücken könnten wie in Ihrer Muttersprache. Funktioniert das also auf Holländisch, Dänisch oder was auch immer auch?
Rossi: Ich glaube schon. Mir haben Leute aus Holland ins Gästebuch geschrieben, dass sie total begeistert waren von meinen Interpretationen. Die Musik ist eine Sprache der Seele. Die Worte spielen schon eine Rolle, aber viel wichtiger sind die Musik und das Gefühl, das du in diese reinlegen kannst.

Das gesamte Interview lesen Sie am Donnerstag im Kurier.
Foto: red




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