25.01.2012, 14:43 Uhr
Von Andrea Franz
BINDLACH. Gemeinsam mit der Polizei haben Bindlacher Hauptschüler am Mittwoch Warnblinklicht-Raser angehalten.
Raus aus dem Bus, rein in die Schule. Dazwischen lauert die Gefahr. Fast alle Kraftfahrer passieren stehende Busse mit Warnblinklicht viel zu schnell. Schrittgeschwindigkeit, also vier bis sieben Stundenkilometer, sind vorgeschrieben. In Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Bayreuth-Land haben Bindlacher Hauptschüler am Mittwoch Raser angehalten, um sie über ihr Vergehen aufzuklären.
Testbus
An einem Testbus, 300 Meter von der Volksschule entfernt, werden die Geschwindigkeiten mit einem Lasermessgerät ermittelt. Per Funk werden die Daten an Hauptkommissar Peter Krüger weitergegeben. Er winkt die Temposünder vor der Schule heraus. Die Schüler weisen die Fahrer auf ihr Vergehen hin. Mit 46 Stundenkilometern am Bus mit Warnblinklicht vorbeizufahren bedeutet eine Strafe von drei Punkten in der Verkehrssünder-Kartei in Flensburg, einen Monat Fahrverbot und 160 Euro Bußgeld.
Diesmal muss kein Raser für sein Vergehen büßen. „Heute war es nur eine Belehrung mit erhobenem Zeigefinger. Aber beim nächsten Mal wird es teuer“, sagt Krüger.
Sechs Richtige
Über 400 Fahrzeuge passieren in 45 Testminuten die Stelle. Nur sechs Personen fahren in der vorgeschriebenen Geschwindigkeit am Bus mit Warnblinklicht vorbei.
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