24.01.2012, 20:19 Uhr
UNTERSTEINACH. Kulmbachs OB Schramm kämpfte in Kreuth für eine Umgehung der B-289-Ortsumgehung Untersteinach.
Kommt Bewegung in das Bauprojekt der Umgehung Untersteinach und Kauerndorf? Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will die Sachlage selbst kennenlernen. Am 15. Februar wird Ramsauer Untersteinach besuchen, teilte Altlandrat Herbert Hofmann mit, der in den vergangenen Monaten mehrfach an den Minister geschrieben und um Unterstützung gebeten hatte.
Das viele Millionen Euro teure Projekt ist zwar baureif und seit kurzem in der Prioritätenliste für Straßenbauvorhaben des Bundes. Wann der Startschuss erfolgen wird, weiß aber noch niemand. Seit Monaten fordern die Anwohner der betroffenen Gemeinden in zahlreichen Protestaktionen den Baubeginn.
Viele Kämpfer
Für die Umgehung kämpfen viele: Sein Treffen mit Ministerpräsident Horst Seehofer bei der Klausurtagung in Kreuth hat Kulmbachs Oberbürgermeister und CSU-Kreisvorsitzender Henry Schramm auch in Sachen B 289 genutzt: Ausführlich schilderte Schramm auch auf Bitte des Untersteinacher Bürgermeisters Heinz Burges die Bedeutung des Vorhabens für die Bürger von Untersteinach und Kauerndorf. „Die Situation der Anwohner ist seit Jahrzehnten sehr schwierig“, erläuterte Schramm.
Ein zeitnaher Baubeginn wäre ein sehr positives Signal für den gesamten Landkreis Kulmbach. Freude über die Zusage Ramsauers äußert auch stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann: „Das ist ein weiterer Schritt und ein klares Zeichen für eine zügige Umsetzung der B 289-Ortsumgehung“, teilt Kunstmann mit. Er hatte vergangenes Jahr beim CSU-Parteitag Ramsauer auf die „unerträgliche Situation der Menschen“ aufmerksam gemacht.
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