23.01.2012, 17:34 Uhr
RINGEN. Chance trotz Scheiterns: Die Ringer des ASC Bindlach können noch immer auf die 2. Bundesliga hoffen.
Einige Wochen nach dem knapp gescheiterten sportlichen Anlauf in die 2. Bundesliga können die Ringer des ASC Bindlach doch noch auf einen Aufstieg hoffen. Als Nachrücker könnte der Oberliga-Vizemeister davon profitieren, dass in den beiden höheren Ligen durch freiwilligen Rückzug von Vereinen oder erzwungene Rückstufungen durch den Verband zusätzliche Plätze frei werden.
Zweigleisige Planung
Die Aussicht ist so konkret, dass die Bindlacher derzeit zweigleisig planen. Im Detail ist die Lage aber noch recht unübersichtlich. Der Verband hat drei Erst- und Zweitligisten wegen absichtlich herbeigeführter Niederlagen in untere Ligen zurückgestuft, doch die betroffenen Vereine wollen diese Entscheidung rechtlich anfechten.
Andererseits steht der freiwillige Rückzug anderer Vereine im Raum, darunter der des oberfränkischen Bundesligisten AC Lichtenfels. Plätze für Nachrücker könnten sich also reichlich auftun, aber wenn es zu viele werden, ist auch eine völlige Neuordnung der Ligenstruktur denkbar.
Ausführlicher berichtet der Kurier über die recht komplizierte Situation in seiner Print-Ausgabe am Dienstag.
es/Symbolbild: Kolb
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