20.01.2012, 12:22 Uhr
MÜNCHEN. Der Theater- und Opernregisseur Andreas Kriegenburg hat von den Bayreuther Festspielen kein Angebot erhalten, den „Ring des Nibelungen“ 2013 zu inszenieren.
„Ein Werk wie den „Ring“ zu inszenieren, erfordert ein solches Maß an Kraft, dass ich für mich klar entscheide: Das mache ich nur mit einem Haus, das ich kenne, und bei dem ich weiß, wie viele Energien ich zurückbekomme“, sagte Kriegenburg in einem Interview mit dem Nordbayerischen Kurier.
Für die Neuinszenierung des „Rings“ bei den Bayreuther Festspielen hatten die Festspielleiterinnen Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier erst im Dezember den Berliner Regisseur Frank Castorf verpflichtet. Zuvor waren Verhandlungen mit dem Filmemacher Wim Wenders gescheitert, es folgte eine monatelange Suche nach einem Ersatz.
„Als die Entscheidung in Bayreuth anstand, war aber lange bekannt, dass ich den Ring für die Bayerische Staatsoper inszeniere“, sagte Kriegenburg, der derzeit als einer der
spannendsten Regisseure im Musiktheater-Fach gehört.
Das Interview mit Andreas Kriegenburg lesen Sie in der Samstagsausgabe des Nordbayerischen Kuriers.
we/fz/Foto: pa
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