16.01.2012, 15:00 Uhr
Von Florian Zinnecker
BAYREUTH, Die „Freunde von Bayreuth“ sorgen sich angesichts immer mehr streitbarer Regie-Konzepte um ihre Mitgliederzahlen.
Die „Freunde von Bayreuth“ sorgen sich um ihre Mitgliederzahlen. Angesichts immer mehr streitbarer Regie-Konzepte auf dem Grünen Hügel hätten viele langjährige und namhafte Mitglieder Bedenken geäußert, sagte der Vorsitzende der Mäzenatenvereinigung, Georg Freiherr von Waldenfels, bei einer Pressekonferenz am Montagmittag.
"Wir tun uns schwer"
„Es gibt immer mehr Mitglieder, die sagen: Wir tun uns schwer mit dem, was wir da sehen.“ Die „Freunde von Bayreuth“ unterstützen die Bayreuther Festspiele im Jahr 2011 mit Spenden in Höhe von drei Millionen Euro.
Ablesbar ist die Skepsis der Mäzene auch Schwarz auf Weiß: Der Anteil der Ex-Mitglieder, die ihren Austritt mit ihrem Missfallen an den Inszenierungen begründen, sei merklich angestiegen.
Hoffen auf "Holländer"
Auf die Frage, welche Inszenierung besonders unbeliebt sei, wollte Waldenfels keine Angaben machen. Er wolle sich nicht in die künstlerische Arbeit der Festspielleitung einmischen, sagte Waldenfels. Alle Hoffnungen ruhten auf der Neuinszenierung des „Fliegenden Holländer“ (Regie: Jan-Philipp Gloger), mit der die diesjährigen Festspiele eröffnet werden sollen.
Mehr über die Pressekonferenz der „Freunde von Bayreuth“ lesen Sie am Dienstag im Kurier.
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