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15.01.2012, 11:02 Uhr

 

Bamberg: Neujahrsempfang läutet das 1000. Dom-Jubiläum ein

Von Elmar Schatz

BAMBERG. Mit einem Neujahrsempfang ist in Bamberg das Jubiläum „1000 Jahre Bamberger Kaiserdom“ eingeläutet worden.

 

„Bei uns im Erzbistum soll keine Kirche abgerissen und auch keine zweckentfremdet werden“, so Erzbischof Ludwig Schick vor rund tausend Gästen bei seinem Neujahrsempfang in Bamberg, mit dem am Samstag das Jubiläum „1000 Jahre Bamberger Kaiserdom“ eingeläutet worden ist.

„Bei uns im Erzbistum soll keine Kirche abgerissen und auch keine zweckentfremdet werden“, so Erzbischof Ludwig Schick vor rund tausend Gästen bei seinem Neujahrsempfang in Bamberg, mit dem am Samstag das Jubiläum „1000 Jahre Bamberger Kaiserdom“ eingeläutet worden ist.+

Der Dom sei das wertvollste und beeindruckendste Gebäude der Stadt Bamberg, das Zentrum des Weltkulturerbes und das bedeutendste Kirchenbauwerk Frankens.

Anliegen Integration

Andere Religionen, besonders der Islam und das Judentum, „sollen ihre Moscheen und Synagogen, die sie für ihre Gottesdienste benötigen, in Deutschland bauen, so wie die Christen auch in muslimisch geprägten Ländern Religionsfreiheit erhalten müssen, wozu auch dort der Bau und Besitz von Kirchen gehört“, so der Erzbischof. Er betonte: „Die Integration ist mir eines der wichtigsten Anliegen für unser Gemeinwohl und unsere Zukunft.“

Schick forderte eine ethisch-moralische Erneuerung der ganzen Gesellschaft und zitierte aus dem Werk „Gottesstaat“ des Kirchenlehrers Augustinus, Staaten, in denen die Gerechtigkeit fehlt, seien nichts anderes als „große Räuberbanden“.

Foto: dpa




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