Freitag 25.05.2012, 16:31 Uhr
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13.01.2012, 09:45 Uhr

 

Hoffen auf Geldregen aus München

BAYREUTH/HOF/COBURG. Ein neuer Konzertsaal für München – und zugleich ein warmer Geldregen für Kultureinrichtungen im Norden Bayerns? Zumindest Ministerpräsident Horst Seehofer möchte mit mehr Geld auch für Oberfranken für gutes Wetter sorgen. Konkret nannte Seehofer allerdings nur die oberfränkischen Städte Hof und Coburg. Von Bayreuth war erst einmal nicht die Rede.

 

Ein teures Schmuckkästchen: Die Renovierung des Landestheaters Coburg soll 27 Millionen Euro kosten. Foto: red
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Ein teures Schmuckkästchen: Die Renovierung des Landestheaters Coburg soll 27 Millionen Euro kosten. Foto: red
Ein Sanierungsfall: das Festspielhaus in Bayreuth. Foto: Kolb
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Die Intendantin der Hofer Symphoniker hörte die Nachrichten aus München mit bester Laune. „Ich bin dankbar, dass der Ministerpräsident sich dieser Frage angenommen hat“, sagte Ingrid Schrader gestern, nicht ohne auf die angespannte Finanzlage ihres Orchesters hinzuweisen. Eine Tariferhöhung für die Musiker sei bald fällig, meint sie. Und die sei ohne zusätzliches Geld aus München nicht mehr zu stemmen. Das Orchester sei in seiner Existenz gefährdet. Auch Hofs Oberbürgermeister Harald Fichtner (CSU) spricht von einem „guten Signal“ aus der Landeshauptstadt.

Viele Baustellen in Bayreuth

In Bayreuth nahm man die Nachrichten deutlich zurückhaltender zur Kenntnis. Nicolaus Richter, städtischer Beauftragter für Musik und Theater, sieht in der Wagner-Stadt großen Handlungsbedarf. „Es gibt hier viele Baustellen, die bedient werden müssen.“ Die Planungen für Haus Wahnfried scheinen in trockenen Tüchern zu sein, doch stünden Ausgaben etwa für das Festspielhaus und das Wagner-Jahr 2013 an. Beim Liszt-Jubiläum habe sich Bayern eher zurückgehalten, sagt Richter. Auch Oberbürgermeister Michael Hohl sieht ausreichend Bedarf für Hilfe: „Wir werden den Freistaat in Bezug auf das Festspielhaus brauchen.“ Derzeit erstellen Architekten einen Katalog an notwendigen Maßnahmen. „Die Sanierung ist unbedingt notwendig, um das Haus bespielbar zu halten“, betont Hohl. An einigen Stellen regnet es schon in das Gebäude.




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