13.01.2012, 09:46 Uhr
BAYREUTH. Mit einer gehörigen Portion Optimismus geht Oberbürgermeister Michael Hohl in die entscheidenden Verhandlungen über den Weltkulturerbe-Status des Markgräflichen Opernhauses. Der Beschluss soll im Juni bei einer Unesco-Tagung im russischen St. Petersburg fallen.
Eine Delegation der Stadt will dort auch Präsenz zeigen, um die Bedeutung dieses Prädikats für Bayreuth aufzuzeigen. „Für uns wäre das Weltkulturerbe ein enormer Gewinn“, sagte Hohl gestern bei seiner Jahrespressekonferenz im RW 21 und verwies auf Städte wie Bamberg, Würzburg und Regensburg, denen das UN-Siegel touristisch einen starken Aufschwung gebracht hatte.
Experten waren beeindruckt
Dass der Oberbürgermeister zuversichtlich ist, schöpft sich aus dem Besuch einer international besetzten Gutachtergruppe, die im Herbst im Auftrag der Unesco in Bayreuth war, um sich das Opernhaus anzuschauen. Auf ausdrücklichen Wunsch der Gäste wurde die Öffentlichkeit über diesen Besuch nicht informiert. Die Experten waren allerdings laut Hohl sehr beeindruckt. Der Chef-Gutachter ließ sich sogar zu der Aussage hinreißen, dass unter den rund 50 barocken Opernhäusern, die er kenne, das Bayreuther das schönste sei. Michael Hohl war über diese Aussage natürlich entzückt.
job/Foto: Gulda
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