05.01.2012, 10:30 Uhr
OFFENBACH. Orkan "Andrea" hat Deutschland am Donnerstag im Griff und auch in den kommenden Tagen bleibt es windig und regnerisch.
"Die Hauptaktivität von "Andrea" erwarten wir im Nordwesten Deutschlands im Laufe des Vormittags", sagte Meteorologe Helmut Malewski vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Morgen. Das Sturmtief ziehe nach Südosten, die stärksten Böen erreichten die Mitte Deutschlands in der Mittagszeit und den Süden am Nachmittag. Im Schwarzwald werden Böen von bis zu 170 Kilometern pro Stunde erwartet. "Auch im Flachland erwarten wir durchaus Böen, die bei 120 Kilometern pro Stunde liegen", betonte Malewski.
"Bis zum Abend ist der Spuk in den meisten Teilen Deutschlands vorbei. Im Laufe der Nacht wird langsam eine Beruhigung einkehren", sagte der Experte weiter. In den kommenden Tagen bleibe es aber windig, und in den Niederungen werde es weitere Regenfälle geben. "Vor allem in den Alpen wird es eine ganze Menge Schnee geben, in den Niederungen erwarte ich keinen Schnee."
"Andrea" sei zwar ein Sturmtief, an das man sich erinnern werde, sagte Malewski. Dennoch: "Ganz so extrem wie Kyrill würde ich den Sturm nicht einstufen", betonte er. Der Orkan Kyrill hatte 2007 halb Europa über Tage in Atem gehalten und schwere Schäden angerichtet hatte.
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