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04.01.2012, 17:19 Uhr

 

Physiotherapeutin aus Glashütten sitzt seit acht Monaten in Ägypten fest

GLASHÜTTEN. Seit Mai sitzt Heike Abdel Razek in Ägypten fest. Seit Mai hat sie ihre drei Kinder nicht mehr gesehen. Seit Mai hat ihre Praxis für Physiotherapie in Glashütten geschlossen, ihr Haus steht kurz vor der Zwangsversteigerung. Mit jedem Tag, den Heike Abdel Razek in Ägypten verbringen muss, bricht ihre Existenz weiter auseinander.

 

„Wenn ich jetzt ausreise, bin ich endgültig ruiniert“, sagt Abdel Razek als sie der Kurier telefonisch im ägyptischen Tanta erreicht. Als die 51-Jährige vor acht Monaten nach Ägypten reiste, wollte sie eigentlich nur „private Dinge“ klären und  kurz danach nach Deutschland zurück fliegen.

Anzeige von einer Bekannten

Doch auf dem Weg zum Flughafen erfuhr sie, dass die Polizei nach ihr sucht. „Ich habe ja nichts verbrochen“, erzählt Abdel Razek. Deswegen sei sie zur nächsten Polizeiwache gefahren. Dort fiel sie aus allen Wolken: Angela K. (Name geändert), eine entfernte Bekannte, hatte Anzeige gegen Abdel Razek erstattet. Angeblich schulde ihr die Glashüttnerin Geld. Heike Abdel Razek musste sich vor Gericht verantworten.

Welches Urteil das Gericht fällte und warum Heike Abdel Razek noch immer nicht nach Deutschland zurückkehren kann, erfahren Sie Donnerstag im Kurier.




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