26.12.2011, 14:21 Uhr
Von Sandra Buchwald
BAYREUTH. Urplötzlich hatte sie es eilig: Die kleine Lena Josefine Hollfelder ist das Bayreuther Christkind 2011.
Das Bayreuther Christkind heißt Lena Josefine Hollfelder. Vier Tage vor dem errechneten Geburtstermin kam die zuckersüße Kleine schon an Heiligabend zur Welt und machte ihren Eltern Claudia Hollfelder und Norbert Preißinger damit das schönste Weihnachtsgeschenk.
Dabei hatte es lange nicht danach ausgesehen, dass im Bayreuther Klinikum ein Christkindchen auf die Welt kommen würde. „Kein Baby in Sicht“, hieß es am 24. Dezember bei allen Anrufen im Kreißsaal. Da hatte aber auch noch keiner mit dem Tempo gerechnet, das die kleine Lena aus Plankenfels vorlegen würde.
Christmette gespart
Am wenigsten übrigens die Eltern selbst, wie sie dem Kurier erzählen. „Am Mittag war die Welt noch in Ordnung“, erinnert sich Mama Claudia am zweiten Weihnachtsfeiertag schmunzelnd, dass sie gerade die letzten Weihnachtsvorbereitungen erledigt hatte und sich für die Christmette fertig machen wollte. „Das haben wir uns dann aber gespart“, erzählt sie.
Sie habe bei den ersten Wehen sicherheitshalber im Kreißsaal angerufen und sei gleich einbestellt worden. „Sie hat gedacht, sie kann noch mal heim“ kommentiert Papa Norbert Preißinger lachend, dass Claudia insgeheim mit dem bei einer Erstgebärenden nicht selten vorkommenden falschen Alarm gerechnet hatte.
Kein Fehlalarm
Die Mär vom Fehlalarm hatte sich aber schnell erledigt: Um 17 Uhr war das Paar im Kreißsaal eingetroffen, um 18.12 Uhr erblickte die zierliche Lena, 49 cm groß und 2810 Gramm leicht, bereits das Licht der Welt. Mit dabei der stolze Papa. Hat er sich bei der rasanten Entbindung denn gut geschlagen? „Ganz super“, nickt Claudia Hollfelder.
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