23.12.2011, 14:02 Uhr
Von Florian Kirchner
BASKETBALL. Die Richtung stimmt beim nächsten Gast des Bundesligen BBC Bayreuth: Die Eisbären Bremerhaven steuern Richtung Play-offs.
In einem Feld mit vier punktgleichen Rivalen (14:12) steuern die Eisbären Bremerhaven, die am Dienstag um 19.30 Uhr ihre Visitenkarte in der Oberfrankenhalle abgeben, als Siebter erneut auf Play-off-Kurs. Die Endrunde um die deutsche Meisterschaft ist auch das erklärte Ziel der Norddeutschen.
Rettung durch Wildcard
Dabei lief es nicht immer optimal bei den Gäste: Vor rund zweieinhalb Jahren schien das seit 2005 andauernde Erstliga-Engagement der Eisbären aus Bremerhaven beendet. Als Tabellenachtzehnter der Saison 2008/09 stand der sportliche Abstieg in die ProA bereits fest. Nur deshalb, weil Nördlingen und die Köln 99ers damals keine Lizenz bekamen, konnten sich die Hafenstädter jedoch die weitere Zugehörigkeit zur Beletage des deutschen Basketballs über den Erwerb einer Wildcard sichern.
Sportlich weitaus erfolgreicher verliefen die beiden zurückliegenden Spielzeiten: Bis ins Play-off-Halbfinale schafften es die Eisbären in der Saison 2009/10, in der vergangenen Spielzeit schnappten die Mannen von Headcoach Douglas Spradley Ludwigsburg den achten Tabellenplatz im Saisonfinale „vor der Nase weg“, mussten sich dann aber bereits im Viertelfinale dem späteren Meister Brose Baskets aus Bamberg mit 0:3 sang- und klanglos geschlagen geben.
Play-off-Sprung eingeplant
Den Sprung in die Play-Offs haben die Eisbären auch für die aktuelle Saison angepeilt, wenngleich Cheftrainer Spradley schon vor dem Saisonstart einschränkte: „Ich halte die Bundesliga für so stark und ausgeglichen wie noch nie. Es wird sehr schwer, unter die ersten acht zu kommen.“
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