21.12.2011, 18:08 Uhr
MÜNCHEN. Nach dem Massenbesäufnis in der Münchner S-Bahn haben die Ermittler bisher 28 Tatverdächtige ermittelt. Sie sollen unter anderem S-Bahn-Waggons beschädigt haben. Wie die Münchner Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, sind die Verdächtigen zwischen 16 und 24 Jahre alt.
Am 10. Dezember hatten sich mehr als 2000 Menschen zum gemeinsamen "Abschiedstrinken" in den Münchner S-Bahnen getroffen. Grund für das Besäufnis war das Alkoholverbot in den S-Bahnen, das am 11. Dezember in Kraft getreten ist. Bei der Aktion wurden Angaben der Deutschen Bahn 65 S-Bahn-Wagen beschädigt, es entstand ein Gesamtschaden von etwa 230.000 Euro.
Organisatoren ausfindig gemacht
Für die Ermittlungen nutzt die Polizei insbesondere die Aufnahmen der Videoüberwachungskameras an den Bahnhöfen. Auch die Organisatoren der Aktion konnte die Sonderermittlungsgruppe finden. Sie hatten auf der Internetseite Facebook zum gemeinsamen Besäufnis aufgerufen. Inwiefern die beiden jungen Männer rechtlich verantwortlich gemacht werden können, wird derzeit geprüft.
dpa
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