21.12.2011, 17:06 Uhr
KÖLN. Ein Kölner hat auf dem Parkplatz eines Discounters zwölf Milliarden Reichsmark aus Zeiten der Weimarer Republik gefunden.
Das Geld lag in einer Tasche auf der Straße. Der 46-jährige Finder habe es sofort auf der nächsten Wache abgegeben, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Just in dem Moment, als er die Tasche mit den Scheinen über den Wachtresen reichte, betrat der zerknirschte Eigentümer die Wache. Der 28-Jährige wollte gerade eine Verlustanzeige aufgeben.
Dankbar nahm er die Tasche mit vollzähligem Inhalt entgegen. Der ehrliche Finder verzichtete sogar auf seinen Finderlohn. "Dass die opulenten Banknoten tatsächlich bestenfalls Sammlerwert haben, tat hierbei streng genommen nichts zur Sache", kommentierte ein Polizeisprecher. Es handelte sich um hochinflationäre Reichsmarkscheine aus den 1920er Jahren.
dpa/Symbolbild: dpa
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