20.12.2011, 17:40 Uhr
BAYREUTH. Nach neuesten Berechnungen kostet der Um- und Ausbau von Haus Wahnfried nun 14,95 Millionen Euro. Allererste Schätzungen beliefen sich auf 12,1 Millionen Euro. Die gute Nachricht: Der städtische Eigenanteil liegt bei lediglich 13,7 Prozent oder 2,05 Millionen Euro.
Der Bauausschuss des Stadtrats befürwortete am Dienstag nach teils emotionaler Debatte den Kostenplan. Alle Fraktionen waren sich einig, dass der städtische Eigenanteil an der auf nunmehr 14,95 Millionen Euro bezifferten Gesamtmuseumsinvestition ein ausgezeichneter Wert sei, mit dem die Stadt gut leben könne.
Warum am Ende dennoch drei Stadträte der Bayreuther Gemeinschaft gegen das Vorhaben stimmten? Nicht etwa wegen einiger noch ausstehender verbindlicher Zuschussbewilligungen, sondern wegen des neuen Zeitplans, der dem Ausschuss vorgestellt wurde. Danach wird die Stadt das Ziel, die Wahnfriedsanierung und -erweiterung bis zum Wagnerdoppeljubiläum 2013 über die Bühne zu bringen, nicht mehr schaffen. Nach dem jetzigen Planungsstand soll im März 2013 mit dem Bau begonnen werden. Während der Festspiele 2013 soll die Baustelle geschlossen und auf dem Museumsareal ein noch nicht näher bezeichneter Event stattfinden. Ab September soll dann wieder gebaut werden. Nach derzeitigem Stand soll das Museum im Juni 2014 dann offiziell eingeweiht werden.
Mehr dazu am Mittwoch im Kurier.
gdm/Foto: Lammel
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